Formel E

Formel E im TV: Fernsehsender Sat.1. erzielt gute Einschaltquoten & Marktanteile mit Rom E-Prix

Timo Pape

Timo Pape

Nico-Müller-Dragon-Rome-2021

Der deutsche Free-TV-Sender Sat.1 hat mit den Formel-E-Übertragungen zum Rom E-Prix am vergangenen Wochenende gute Einschaltquoten erzielt. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag erreichten die ran-racing-Sendungen rund eine Million verschiedene Fernsehzuschauer:innen. Im Durchschnitt sahen jeweils gut 500.000 Menschen zu. Auch die Marktanteile - besonders beim vierten Saisonlauf - können sich sehen lassen.

Das Zuschauerinteresse der Formel E bewegte sich an beiden Renntagen des Rom E-Prix auf sehr ähnlichem Niveau - ein Spiegelbild der Klickzahlen auf e-Formel.de am vergangenen Wochenende. Im Durchschnitt verfolgten den dritten Saisonlauf am Samstag 500.000 Interessierte gleichzeitig. In der Spitze waren es 590.000 Zuschauer:innen zur selben Zeit. Insgesamt belief sich die Netto-Reichweite, also die Gesamtzahl der Menschen, die die Sendung eine Zeit lang verfolgten, auf rund eine Million.

Auf einem fast identischen Niveau bewegte sich die Übertragung des Sonntagsrennens (siehe Tabelle). Wohl aufgrund von anderen TV-Angeboten - allen voran die Bundesliga am Samstag ab 15:30 Uhr - waren die Marktanteile für die Formel E am Sonntag allerdings noch mal höher: 7,3 Prozent in der Zielgruppe (männlich, 14-49 Jahre) und 3,6 Prozent im gesamten Markt bedeuteten für Sat.1 einen neuen Formel-E-Bestwert.

TV-Analyse: Alle Formel-E-Einschaltquoten bei Sat.1 im Überblick

Rennen | Datum Stadt Sender Zuschauerschnitt Zuschauerspitze Gesamtzuschauer Marktanteil Marktanteil ZG*
1 | 26.02.2021 Diriyya ProSieben Maxx 180.000 220.000 500.000 0,8 % 1,9 %
2 | 27.02.2021 Diriyya Sat.1 520.000 650.000 1.500.000 2,4 % 3,6 %
3 | 10.04.2021 Rom Sat.1 500.000 590.000 1.000.000 3,3 % 5,8 %
4 | 11.04.2021 Rom Sat.1 500.000 550.000 1.000.000 3,6 % 7,3 %

* Zielgruppe: alle Personen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren

Während die Marktanteile höher waren als noch beim Saisonstart in Saudi-Arabien, blieben die expliziten Reichweiten leicht hinter den Werten des Rennsamstags in Diriyya - das erste Formel-E-Rennen überhaupt in Sat.1 - zurück. Kein Grund zur Sorge für den Sender: "Wenn man bedenkt, dass der Saisonstart deutlich stärker beworben wurde als das Rom-Wochenende, können wir sehr zufrieden sein", erklärt ein Sprecher gegenüber 'e-Formel.de'.

"Publikum war auffällig jung"

Besonders freut sich Sat.1 über gute Zahlen in der jüngeren Zielgruppe. So erreichte der Sender in der Gruppe "männlich, 14-29 Jahre" einen beeindruckenden Marktanteil von rund 16 Prozent am Sonntag. "Das Publikum ist auffällig jung - das freut uns natürlich sehr. Man kann aus den Daten zudem herauslesen, dass viele Zuschauer große Teile des Rennens verfolgt haben und verhältnismäßig wenig gezappt haben. Erst kurz vor Schluss, als das Safety-Car auf die Strecke kam, haben manche Leute weggeschaltet."

Bei der Vor- und Nachberichterstattung erzielte Sat.1 am Samstag und Sonntag Marktanteile von 4,3 respektive 4,6 Prozent in der Zielgruppe.

"Wir sind sehr zufrieden mit unseren ersten Rennen und haben ein gutes Grundrauschen geschaffen - auch im Vergleich mit der DTM", so das Fazit der Kollegen. Nun hofft Sat.1, dass viele Formel-E-Neulinge durch die dicht aufeinanderfolgenden Rennen in Valencia und Monaco am Ball bleiben. Der "Double-Header" in Spanien startet bereits in anderthalb Wochen am 24. und 25. April. Am 8. Mai geht es anschließend nach Monaco, wo die Formel E aller Voraussicht nach erstmals auf dem Grand-Prix-Kurs der Formel 1 antreten wird.

Mittelmäßiger TV-Start der Extreme E bei ProSieben Maxx

Eine Woche vor dem Rom E-Prix der Formel E hatte ProSieben Maxx bereits den Saisonstart der neuen Offroad-Elektro-Rennserie Extreme E gezeigt. An die Einschaltquoten der Monoposto-Schwesterserie kam das Auftaktwochenende der XE in der Wüste Saudi-Arabiens allerdings nicht heran. Im Schnitt sahen bei der zweistündigen Sendung am frühen Nachmittag des Ostersonntags zwischen 60.000 und 70.000 Menschen zu. Damit erzielte die Übertragung einen Marktanteil von 1,2 Prozent.

ProSieben Maxx übertrug zunächst eine von der Serie zur Verfügung gestellte Zusammenfassung des bisherigen Wochenendes und zeigte anschließend das knapp 15-minütige Finalrennen live. Eddie Mielke und Daniel Abt kommentierten das Weltsignal der Extreme E. Nach Aussage des Senders war die Übertragung gekennzeichnet durch reges Zappen - viele Zuschauer:innen schalteten demnach ein, blieben eine Weile und gingen dann wieder.

Der nächste Lauf der Extreme E findet am 29. und 30. Mai im Senegal statt (zum Rennkalender).

Video: Die Highlights des Finalrennens der Extreme E in Al-'Ula

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1 Kommentare

Bernd ·

Zum Thema Formel E, also Langweiliger geht es nicht. Die Moderatoren im Vorbericht ( Formel E Experten ) Reden nur Unnötiges Zeug, und dann das Rennen, was ist das. Ein Hinterherfahren im Kindergarten und weiter nichts. 1 Runde geschaut und dann auf nie mehr wieder. Extreme E ist da ganz anders, das macht Happy, da ist Aktion. Hätte man lieber die Echte Formel 1 auf RTL behalten. Und dieses Formel E auf Sky Verfrachtet.

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