Formel E

Formel E in Berlin: Oliver Rowland gewinnt 1. Freies Training am Samstag

Timo Pape

Timo Pape

Oliver-Rowland-Mahindra-Berlin-2022

Oliver Rowland war im 1. Freien Training der Formel E in Berlin der Schnellste. Der Mahindra-Pilot blieb am frühen Samstagmorgen zwar noch knapp über dem Streckenrekord, ließ aber die gesamte Konkurrenz hinter sich. Die Top 5 komplettierten Lucas di Grassi, Stoffel Vandoorne, Edo Mortara und Jake Dennis. Bester Deutscher war Pascal Wehrlein als Sechster. Andre Lotterer wurde 13., Max Günther 16.

Früher als in den vergangenen Jahren - bereits um 7:15 Uhr - begann die erste Session des Berlin-Wochenendes mit der obligatorischen Full-Course-Yellow-Übung. Die meisten Piloten gingen direkt auf die Strecke. In den ersten Minuten behauptete Sergio Sette Camara die Spitze, doch nach gut acht Minuten übernahmen nacheinander Oliver Rowland, Mitch Evans und Nyck de Vries. Auf den Rundenrekord von Jean-Eric Vergne im Jahr 2021 (1:06.227) fehlte den beiden noch mehr als eine Sekunde.

In Kurve 9 kam es beinahe zum Kontakt: Drei Autos fuhren parallel auf die Kehre zu. Jean-Eric Vergne schoss durch die Mitte, um auf der Außenbahn einem Konkurrenten auszuweichen, und bremste spät. Mit schlingerndem Heck erwischte er die Kurve allerdings noch. Einige Fahrer schalteten bereits in den Attack-Mode hoch und verbesserten ihre Rundenzeiten. So etwa Oliver Askew mit der ersten 1:06er-Zeit und Robin Frijns im Envision. Gegen Halbzeit übernahm Pascal Wehrlein den ersten Platz.

Dann kratzte Mahindra-Pilot Oliver Rowland bereits am Streckenrekord. Er übernahm die Spitze im Tableau, blieb aber um Haaresbreite über der Bestmarke aus dem Vorjahr. Vergne verbremste sich indes zum zweiten Mal in Kurve 9 und sorgte mit stehenden Rädern für Qualm in Tempelhof. Einen beinahe identischen Verbremser leistete sich an selber Stelle sein DS-Teamkollege Antonio Felix da Costa. Der Portugiese rückte dennoch auf Rang 3 vor. Andretti-Pilot Jake Dennis war zu diesem Zeitpunkt Zweiter.

In den letzten Minuten verbesserten sich noch zahlreiche Fahrer. Zunächst rückten die beiden Venturi-Piloten Lucas di Grassi und Edo Mortara auf die Positionen 2 und 3 vor. Nach Ablauf der Zeit kletterte Stoffel Vandoorne noch auf den dritten Platz, doch an die Bestzeit von Rowland kam niemand mehr heran. Das 1. Freie Training von Berlin ging somit an den Briten und Mahindra Racing. Bemerkenswert: Die Top 6 lagen allesamt binnen einer Zehntelsekunde!

Das 2. Freie Training am Berlin-Samstag beginnt um 9 Uhr - zu verfolgen im Livestream und Liveticker auf e-Formel.de.

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