Formel E

Formel E in London: Dragon reicht Beschwerde über Rennergebnis ein

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Das Dragon-Racing-Team hat nach dem London ePrix eine Beschwerde über das Rennergebnis bei der FIA eingereicht. Auslöser hierfür war die Verwirrung über eine nach dem Rennen ausgesprochene Zeitstrafe gegen Jean-Eric Vergne (Virgin), welche Auswirkungen auf das Resultat in der Konstrukteurswertung hat. Die Beschwerde wird in den kommenden Wochen im FIA-Berufungsgericht bearbeitet werden.

Konkret will Dragon, dass die Strafe gegen den Virgin-Piloten verschärft wird, damit Dragon auf den dritten Platz in der Teamwertung vorrutscht. Nachdem Vergne zum Rennende die Energie ausging, sprachen die FIA-Stewards in London eine Durchfahrtsstrafe aus, welche in eine nachträgliche 50-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde, da der Franzose mit null Prozent verbliebener Energie über die Ziellinie fuhr.

Vergne, der das Rennen ursprünglich auf dem dritten Platz beendete, wurde dadurch nur auf Rang acht gewertet. Die dafür vergebenen vier Meisterschaftspunkte reichten Virgin gerade so, um mit einem Punkt vor Dragon in der Konstrukteurswertung zu bleiben.

Dragon fordert nun, die Strafe für Vergne auszuweiten, damit der Franzose hinter Nelson Piquet jr. (NextEV) auf Platz neun gewertet wird und damit statt vier nur zwei Punkte auf das Konto seines Teams spielt. Die Drachen waren nach einer ersten Information der Rennleitung zunächst davon ausgingen, den dritten Rang in der Teamwertung sicher zu haben.

Dragon würde eine Verlängerung der Vergne-Zeitstrafe auf 60 Sekunden reichen, um an Virgin vorbeizuziehen. Wie die FIA in diesem Fall entscheiden wird, ist noch völlig unklar. Beim Gerichtsbeschluss werden die Zeiten einer Boxengassendurchfahrt einfließen, die für das Ausmaß der Zeitstrafe entscheidend sind. Wenn das Berufungsgericht eine Entscheidung fällt, lest ihr es natürlich bei uns.

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