Formel E

Formel E in Mexiko: Nick Cassidy beschert Citroen Racing den ersten Sieg

Jasmin Fromm

Jasmin Fromm

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In Mexiko-Stadt konnte sich Citroen den ersten Sieg in der Formel E sichern. Der Neuseeländer Nick Cassidy gewann vor Edoardo Mortara und dem amtierenden Weltmeister Oliver Rowland. Der Pole-Mann Sebastien Buemi hingegen fiel nach einem Fahrfehler unmittelbar nach dem Start weit zurück und blieb ohne Punkte.

Die Fahrer brachten zu Beginn ihre Reifen mit Burnouts auf Temperatur, dann ging es für die 20 Fahrer los. Doch der Start lief für den Pole-Mann Sebastien Buemi im Envision nicht so wie geplant: Er verbremste sich ich der ersten Kurve und musste in den Notausgang fahren. Er fiel somit auf Platz 20 zurück. Der von Position 2 gestartete Taylor Barnard profitierte und führte anschließend.

Pascal Wehrlein war der erste Fahrer, der den Attack-Mode aktivierte und er fuhr daraufhin an die Spitze vor. Es folgte Teamarbeit mit seinem Teamkollegen Nico Müller. Die beiden Fahrer schützten sich gegenseitig und konnten sich längere Zeit im Vorderfeld halten.

de Vries sorgt für ein Safety Car

Gegen Mitte des Rennen sorgte Nyck de Vries für eine gelbe Flagge: Sein Auto blieb in der Auslaufzone in Kurve 1 stehen, der Niederländer schien ein technisches Problem zu haben. Es folgte zunächst eine Full-Course-Yellow und danach der Einsatz des Safety-Cars, um das Auto von der Strecke zu bergen.

Buemi, der sich wieder unter die Top 10 nach vorne gearbeitet hatte, ging während der Safety-Car-Phase an die Box. Der linke Hinterreifen musste gewechselt werden, da der Reifendruck mit 1,18 Bar leicht unter dem vorgeschriebenen Mindestdruck von 1,20 Bar war. Ursache war vermutlich eine Beschädigung des Reifens. Buemi fand sich anschließend erneut auf dem letzten Platz wieder.

Mehrere Kontakte im Mittelfeld

Es folgte ein Kontakt von Maximilian Günther und Antonio Felix da Costa: der Jaguar-Fahrer fuhr mit zu viel Geschwindigkeit in die Haarnadel-Kurve 5 und traf den Deutschen von der Seite, der DS Penske drehte sich. Auch Dan Ticktum wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen: Er konnte nicht weiterfahren, auch Felix da Costas Rennen endete resultierend aus dem Kontakt.

Auch zwischen Jake Dennis und Edoardo Mortara kam es zu einem leichten Kontakt, beide konnten jedoch weiterfahren. Dennis trug jedoch einen leicht beschädigten Frontflügel davon. Beide Fahrer fuhren auf den Plätzen 2 und 3 der Zielgeraden entgegen, doch dann konnte Oliver Rowland im Nissan sich noch auf die letzte Podiumsposition vorkämpfen.

Führender war zu der Zeit Citroen-Fahrer Nick Cassidy, der am Ende noch unter Druck von hinten durch Edoardo Mortara und Oliver Rowland kam. Doch Cassidy schaffte es, das Rennen als Sieger zu beenden. Damit konnte sich der Neuseeländer nicht nur seinen ersten Saisonsieg sichern, sondern auch den ersten Sieg für Citroen Racing in der Formel E. Das Podium komplettierten Mortara und Rowland vor Barnard, Dennis, Wehrlein, Pepe Marti, Jean-Eric Vergne, Müller und Norman Nato.

In der Gesamtwertung übernahm Cassidy die Führung vor Dennis und Rowland, Wehrlein ist Vierter. Bei den Teams führt Citroen Racing vor Andretti und Nissan. In der Hersteller-WM hat Stellantis die Führung vor Porsche und Nissan übernommen.

Das nächste Rennen der Elektro-Weltmeisterschaft findet Ende Januar in Miami in den USA statt. Auch dort werden wir von e-Formel.de wieder in gewohnten Umfang für euch berichten.

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