Formel E

Formel E in Monaco: Antonio Felix da Costa im 2. Freien Training der Schnellste

Timo Pape

Timo Pape

Antonio Felix da Costa hat das 2. Freie Training der Formel E in Monaco gewonnen. In einer mit roten Flaggen unterbrochenen Session setzte sich DS-Techeetah-Fahrer gegen Mitch Evans (Jaguar) und Robin Frijns (Envision) durch.

Um 9:10 Uhr ging es abermals bei bewölktem Himmel los. Schon nach gut sieben Minuten fiel die Bestzeit aus dem 1. Freien Training: Nyck de Vries und Mercedes-Teamkollege Stoffel Vandoorne setzten sich an die Spitze. Dann blieb zum ersten Mal am Monaco-Wochenende ein Fahrer stehen: Oliver Askew rutschte in der zweiten Schikane am Schwimmbad und blieb quer stehen - kurzzeitig gelbe Flaggen. Sein Andretti konnte jedoch schnell durch den Notausgang geschoben werden.

Im zweiten Drittel der 30-minütigen Session schob sich zunächst Edo Mortara auf Platz 3 vor. Robin Frijns verbremste sich am Ausgang des Tunnels, erwischte die "Nouvelle Chicane" aber dennoch. Dann übernahm Frijns die Spitze mit einer Rundenzeit von 1:30.678 Minuten. Pascal Wehrlein verbesserte sich auf Rang 3, Jean-Eric Vergne auf den zweiten Platz. Dan Ticktum verschätzte sich in Kurve 1 und musste einmal wenden.

Sims sorgt abermals für Unterbrechung

Zwölf Minuten vor dem Ende kam es zur ersten roten Flagge: Alexander Sims verlor vor der Rascasse-Kurve den Vortrieb und rollte aus. Zunächst blieb unklar, weshalb der Brite ausrollte, später wurde jedoch ein Vorfall zwischen ihm und Sebastien Buemi (Nissan e.dams) von der FIA untersucht. Außerdem war einer der Dragon-Fahrer leicht mit dem rechten Heck an der Mauer angeschlagen. Mit acht verbleibenden Minuten ging es schließlich weiter.

Unmittelbar nach der Rotphase übernahm Antonio Felix da Costa mit einer der ersten 250-kW-Runden die Führung. Sein DS-Techeetah-Teamkollege Jean-Eric Vergne war kurz darauf ebenfalls auf Kurs für eine Bestzeit, touchierte jedoch am Ausgang der Schwimmbad-Schikane die Bande. Mit einer beschädigten Hinterradaufhängung musste Vergne die Boxengasse ansteuern.

Bis zum Ende der Session konnte kein Fahrer mehr Felix da Costas Bestzeit überbieten. Auf Platz 2 und 3 sortierten sich Mitch Evans und Robin Frijns ein. Die Top-3-Positionen gingen also ausgerechnet an diejenigen Fahrer, die 2021 das Podium belegten. Weiter geht es bei der Formel E in Monaco mit dem Qualifying, das um 10:45 Uhr startet.

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