Formel E

Formel E in Monaco: Nyck de Vries mit Bestzeit bei 1. Freien Training im Fürstentum

Theresa König

Theresa König

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Ungewohnter Zeitplan beim prestigeträchtigsten Rennen des Jahres: Während die Formel E normalerweise bereits am Freitagnachmittag in das Geschehen startet, eröffnete der Monaco E-Prix sein Rennwochenende erst am Samstagmorgen. Für Fahrer, Teams und Fans begann der Renntag an der Cote d’Azur somit bereits um 07:30 Uhr. Am Ende war es Nyck de Vries, der Pascal Wehrlein und Dan Ticktum auf die Plätze verwies.

Pünktlich zur grünen Flagge machten sich die ersten Piloten auf den 3,337 Kilometer langen Stadtkurs, um die ersten Erfahrungswerte zu sammeln. Das Wetter im Fürstentum zeigte sich dabei von seiner besten Seite: Strahlender Sonnenschein und ein wolkenloser blauer Himmel begrüßten das Feld zur ersten Standortbestimmung des Tages.

Die Anfangsphase der Session verlief jedoch gewohnt verhalten. Da der Asphalt zu diesem frühen Zeitpunkt noch kaum Grip bot und sehr rutschig war, musste die Strecke erst mühsam "eingefahren" werden. Entsprechend fleißig spulten die Akteure ihre Runden ab. Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatte Dan Ticktum im 1. Freien Training mit einer Zeit von 1:27.511 Minuten die Bestmarke gesetzt. Nach der Hälfte der Zeit rangierte in diesem Jahr Weltmeister Jake Dennis mit einer Zeit von 1:28.091 Minuten ganz oben im Zeitentableau.

Rowland verbremst sich in Kurve 1

Für den ersten Aufreger sorgte Oliver Rowland nach etwa zwölf Minuten: Der Brite verbremste sich eingangs von Kurve 1 massiv und löste mit stehenden Rädern eine kurze Gelb-Phase aus. Rowland nutzte die Auslaufzone in der Sainte-Devote jedoch geschickt, um seinen Boliden zu wenden und konnte das Training ohne nennenswerte Schäden fortsetzen.

Nachdem es zur Mitte des Trainings ruhiger wurde und einige Fahrer die Boxen ansteuerten, wurde es in den letzten fünf Minuten noch einmal richtig hektisch. Fast alle der 20 Piloten gingen für einen finalen Run auf die Strecke, um die Bestzeit von Jake Dennis anzugreifen.

Ticktum Schnellster bis zur Zielflagge

Dies gelang zunächst Dan Ticktum: Der Brite, der bereits im Vorjahr das 1. Freie Training angeführt hatte (1:27.511 Minuten), setzte sich mit einer Rundenzeit von 1:27.387 Minuten an die Spitze der Zeitmessung und unterbot damit sogar seine eigene Vorjahres-Bestzeit.

Das letzte Wort war damit jedoch noch nicht gesprochen, denn mit dem Fallen der Zielflagge überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst fing Porsche-Pilot Pascal Wehrlein die Zeit von Ticktum ab, nur um wenige Sekunden später selbst vom Thron gestoßen zu werden: Nyck de Vries knallte im Mahindra eine Last-Minute-Runde von 1:27.050 Minuten auf den Asphalt und sicherte sich damit den Platz als Trainingsschnellster im ersten freien Training von Monaco.

Das 2. Freie Training startet bereits um 9:10 Uhr (MESZ).

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