Formel E

Formel E in Rom: 1. Freies Training am Freitag geht an Pascal Wehrlein & Porsche

Timo Pape

Timo Pape

Pascal-Wehrlein-Porsche-Close-up-Cockpit

Pascal Wehrlein war beim 1. Freien Training der Formel E in Rom der Schnellste. Mit Ablauf der Sessionzeit übernahm er den ersten Platz und schlug damit Sam Bird im Jaguar sowie Edo Mortara im Maserati. Mitch Evans wurde Fünfter, während die beiden Piloten an der WM-Spitze - Jake Dennis und Nick Cassidy - weit hinten landeten.

Die erste reguläre Session nach dem Rookie-Training am Freitagnachmittag begann pünktlich um 17 Uhr Ortszeit. Bei sengender Hitze und 49 Grad Celsius Asphalttemperatur gingen die Stammfahrer erstmals auf die Strecke - alle bis auf Lucas di Grassi und Roberto Merhi. Wenig später fuhren die beiden Mahindra-Piloten auch aus der Box, hatten jedoch die ganze Session über immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. Nach knapp fünf Minuten ließ Rennleiter Scot Elkins wie gewohnt Full-Course-Yellow üben.

An der Spitze der Zeitentabelle lagen zunächst die beiden McLaren-Fahrer Jake Hughes und Rene Rast. Die Rundenzeiten fielen jedoch schnell unter die Bestzeit von Felipe Drugovich im Rookie-Training. Nach zehn Minuten übernahm Max Günther beim Maserati-Heimspiel die Führung vor den beiden Envision-Autos von Sebastien Buemi und Nick Cassidy.

Lang sollte sich Günther jedoch nicht an der Spitze wähnen, denn zunächst waren die beiden Jaguar-Fahrer schneller, dann Pascal Wehrlein im Porsche. Buemi und Edo Mortara (1:41.297 Minuten) schlossen sich mit neuen Bestzeiten an. Der Streckenrekord von Mitch Evans aus dem Jahr 2022 war noch ein Stück entfernt (1:38.127 Minuten), allerdings war die Strecke im Vorjahr sonntags gut eine Sekunde schneller geworden als am Samstag.

Felix da Costa & Vergne retten sich

Gegen Halbzeit der 30-minütigen Session leistete sich Antonio Felix da Costa einen wilden Rutscher beim Anbremsen, setzte direkt zum 180-Grad-Wendemanöver an und rutschte dabei knapp mit dem Heck an der Mauer vorbei - alles gutgegangen. Norman Nato im Nissan fuhr derweil eine neue Bestzeit, immer noch im Rennmodus mit 300 kW.

Auch Jean-Eric Vergne verbremste sich - seinerseits in Kurve 14 - und musste in der Auslaufzone wenden. Sein DS-Teamkollege Stoffel Vandoorne fuhr hingegen die bis dahin schnellste Runde. Dann fauchten wieder die Jaguare und übernahmen die Topplätze: Evans vor Bird.

Nun wurde es allmählich ernst. Mortara nahm Evans drei Zehntelsekunden ab und rückte auf Position 1 vor. Dann lief die Zeit ab. Beinahe im selben Moment setzte Wehrlein die Bestzeit und knackte damit als Erster die 1:39er-Marke. Dies sollte etwas später nur noch Bird gelingen, doch auf Wehrlein fehlten selbst dem Briten noch fast drei Zehntelsekunden.

Wehrlein liefert, Rivalen straucheln

Der Sessionsieg ging somit überraschend an Wehrlein und Porsche, die in dieser Saison nur selten vorn dabei waren, wenn es um die Pace auf eine schnelle Runde ging. Zweiter wurde Bird vor Mortara, Buemi und Evans. Die anderen Titelkandidaten, Nick Cassidy und Jake Dennis, landeten nur auf den Plätzen 13 bzw. 18.

Das 2. Freie Training zum ersten Rennen des Hankook Rom E-Prix findet am Samstagvormittag um 8:10 Uhr (MESZ) statt. Wir sind für dich vor Ort und begleiten die Session wie gewohnt in unserem Formel-E-Liveticker sowie mit einem kostenlosen Formel-E-Livestream.

Ergebnisse & Zeiten

Gesamtwertung (Fahrer & Teams)

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