Formel E

"Bestes Podium nach Le Mans": Andre Lotterer feiert 2. Formel-E-Podium in Rookie-Saison

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Nach einem anfänglich schweren Saisonstart ist Techeetah-Rookie Andre Lotterer voll und ganz im Tagesgeschäft der Formel E angekommen. Schon zum zweiten Mal konnte sich der Duisburger in seiner Rookie-Saison am vergangenen Rennwochenende in Rom auf dem Podium bejubeln lassen. Während sich Teamkollege Jean-Eric Vergne über einen fünften Platz freute, baute Techeetah seine Führung in der Teamwertung weiter aus.

"Was für eine fabelhafte Rennstrecke! Nach Le Mans ist das Podium hier wahrscheinlich das beste, auf dem ich je stand. Ich muss meinem ganzen Team für die große Unterstützung danken", freut sich Lotterer. Der 36-Jährige kam erst in der letzten Runde an Jaguar-Fahrer Mitch Evans vorbei. "Ich lerne mit jeder Runde mehr über die Formel E. Das Team ist dabei eine ungemeine Hilfe. Jeder weiß genau, was zu tun ist. Aber so glücklich ich auch über mein zweites Podium bin - ich will unbedingt noch ein Rennen gewinnen."

Lotterer weiter: "In meinem ersten Stint habe ich mit Mitch gekämpft. Ich habe gehofft, bei den Boxenstopps vorbeizukommen, aber wir waren ein bisschen zu langsam und mussten das Duell auf der Strecke austragen. Zur Mitte der zweiten Rennhälfte habe ich ein bisschen zu viel Energie gespart, weswegen Lucas (di Grassi) an mir vorbeiziehen konnte. Ich dachte, dass ich zum Rennende vielleicht noch aufholen könnte, aber es hat leider nicht gereicht."

Doch auch in der Garage von Jean-Eric Vergne gab es Grund zur Freude. Nachdem der Franzose in der ersten Runde noch in eine Kollision mit Alex Lynn (Virgin) verwickelt gewesen war, kämpfte sich der Meisterschaftsführende im Verlauf des Rennens auf Position 5 nach vorn.

"Es war ein sehr geschäftiges Rennen für mich", fasst Vergne zusammen, "aber wir können froh sein, mit unserem sechsten Top-5-Resultat der Saison nach Hause zu fahren. Ich war heute einfach zu langsam. Wir müssen jetzt verstehen, woran das lag."

Vor Vergnes Heimrennen in Frankreich verspürt der 27-Jährige allerdings keinen Druck: "Was zählt, ist, dass wir weiterhin Punkte sammeln. Es macht keinen Sinn, sich jetzt schon Sorgen um die Meisterschaft zu machen. Stattdessen konzentrieren wir uns einfach darauf, bei den nächsten Rennen weiterhin gute Ergebnisse zu sammeln."

Die nächste Möglichkeit für gute Ergebnisse bekommt Techeetah schon in einer Woche. Der Paris E-Prix am 28. April bildet den achten Saisonlauf in der Formel-E-Saison 2017/18.

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