Formel E

Formel E in Rom: Virgin-Pilot Nick Cassidy in regnerischem 3. Training der Schnellste

Timo Pape

Timo Pape

Nick-Cassidy-Virgin-Rome-from-behind

Formel-E-Rookie Nick Cassidy war beim 3. Freien Training zum Rom E-Prix der Schnellste. Der Virgin-Fahrer profitierte dabei von der Entscheidung, schon frühzeitig mit voller Leistung zu fahren. Gegen Sessionende wurde die Strecke wegen Regens immer langsamer, sodass es kaum noch zu Verbesserungen der Rundenzeiten kam. Maximilian Günther beendete das Training als Zweiter.

Die einzige Trainingssession am Sonntag begann bereits um 7 Uhr - noch eine Stunde früher als am Samstag. Bei trockenen Bedingungen, jedoch unter bedecktem Himmel, nahmen alle Fahrer die 45-minütige Session auf. Stoffel Vandoorne verbremste sich zunächst mit stehenden Reifen, dann übernahm der Mercedes-Pilot nach knapp zehn Minuten die Führung. Jean-Eric Vergne blieb kurzzeitig stehen, fuhr jedoch gleich weiter.

Nyck de Vries ging als einer der ersten Fahrer in den Attack-Mode, verschätzte sich aber in der Schikane und musste die Abkürzung geradeaus nehmen. Somit wurde es nichts mit der Bestzeit. Teamkollege Vandoorne machte es besser und unterbot seine eigene Bestzeit. Um 7:11 Uhr meldete Lucas di Grassi am Funk, dass es leicht zu regnen begonnen habe. Deshalb drängte er sein Team, zumindest eine schnelle Runde mit 235 kW zu drehen, bevor der Regen stärker würde.

Rutschige Strecke, viele Fahrfehler

Max Günther übernahm nach einer Viertelstunde im Attack-Mode die Spitze. Dann der erste kleine Aufreger: Alex Lynn kam in der Schikane ins Schlittern und rutschte leicht in die TecPro-Barriere. Sein Mahindra blieb aber unbeschadet. Für einen Schmunzler sorgte am Funk Rennleiter Scot Elkins: "Es ist verboten, während der Session die Boxengasse zu überqueren. Ja, ich meine euch, Techeetah!"

Gegen Halbzeit der Session wechselte Nick Cassidy als Erster in den Qualifying-Modus und fuhr eine neue Bestzeit. Seine Rundenzeit von 1:40.107 Minuten war allerdings noch mehr als eine Sekunde langsamer als die Samstagsbestzeit von di Grassi. Günther kam mit voller Leistung nicht ganz an den Virgin-Piloten heran. Weiterhin gab es in Rom einige Verbremser, allen voran von Antonio Felix da Costa. Auch Jake Dennis vertat sich auf seiner 250-kW-Runde und musste abbrechen - nur Platz 6.

Regen wird stärker, keine Veränderungen mehr

Ähnlich erging es Vandoorne, der auf seiner schnellen Runde wie schon Teamkollege de Vries nach einem Verbremser in der Schikane abkürzen musste. "Die Strecke wird immer rutschiger", meldete Mitch Evans am Teamfunk. Sein Renningenieur bestätigte ihm, dass zu dieser Zeit auch viele andere Fahrer Fehler machten. Tatsächlich begann es nun stärker zu regnen.

"Die Strecke wird schlechter und schlechter", funkte auch Günther an sein BMW-Team. So kam es zu keinen nennenswerten Verbesserungen mehr, wenngleich es Sebastien Buemi noch einmal mit voller Leistung versuchte - und dabei fast in die Mauer rutschte. Somit ging die Session an Nick Cassidy vor Max Günther und Stoffel Vandoorne. Sergio Sette Camara und Oliver Rowland komplettierten die Top 5.

Das Qualifying am Sonntag beginnt um 9 Uhr - zu verfolgen bei uns im Livestream und Live-Ticker.

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