Formel E in Sanya: Edoardo Mortara gewinnt 1. Freies Training am Freitag, Sebastien Buemi löst rote Flagge aus
Tobias Wirtz
FIA Formula E
Edoardo Mortara hat das 1. Freie Training beim Sanya E-Prix 2026 für sich entschieden. Der Mahindra-Pilot umrundete den Kurs in 1:05.616 Minuten und verwies damit Jake Dennis im Andretti und Nyck de Vries im zweiten Mahindra auf die Plätze zwei und drei. Die beiden deutschen Fahrer Pascal Wehrlein und Max Günther belegten die Positionen 4 und 13, WM-Spitzenreiter Mitch Evans wurde Siebter.
Alle 20 Fahrer gingen pünktlich um 16:30 Uhr Ortszeit auf die Strecke. In den ersten Minuten fand die obligatorische Full-Course-Yellow-Übung statt, alle Fahrer mussten kurzzeitig auf 50 km/h verlangsamen.
Seven years after the last visit, Formula E is back on track in Sanya 🇨🇳
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Nach etwa zehn Minuten hatten alle Fahrer aussagekräftige Runden mit 300 kW gesetzt. Taylor Barnard führte das Feld mit einer Rundenzeit von 1:08.321 Minuten an, dahinter lagen WM-Spitzenreiter Mitch Evans, Jake Dennis und Pascal Wehrlein.
Dennis war kurz darauf der erste, der eine Runde mit 350 kW und Allradantrieb in Angriff nahm: Mit einer Zeit von 1:06.523 Minuten übernahm er die Führung, wurde jedoch kurz darauf von Dan Ticktum verdrängt, der nochmal rund eine Zehntelsekunde schneller war. Felipe Drugovich war hingegen 0,055 Sekunden langsamer als sein Teamkollege und lag auf den dritten Platz - Dreifachführung für Porsche-Kundenfahrzeuge.
Jean-Eric Vergne erhielt die schwarz-weiße Verwarnungsflagge gezeigt, weil er einen Konkurrenten in Kurve 12 behindert hatte. Kurz vor Halbzeit der Session ließ der Fahrbetrieb spürbar nach: Fast alle Fahrer fuhren an die Box und ließen Anpassungen an ihren Fahrzeugen vornehmen.
Weiterhin auf der Strecke unterwegs war Norman Nato, der sich jedoch in der Haarnadelkurve 9 verbremste und in der Auslaufzone wenden wollte. Im engen Notausgang war dies jedoch schwieriger als gedacht, Nato musste erneut zurücksetzen. Im Gegensatz zu ihm schaffte es Antonio Felix da Costa kurz darauf an derselben Stelle, eine 180-Grad-Drehung hinzubekommen.
Buemi sorgt für Trainingsunterbrechung
Kurz darauf wurden erneut gelbe Flaggen geschwenkt: Sebastien Buemi hatte seinen Envision-Boliden mit einem technischen Problem nach Kurve 7 abstellen müssen. Nachdem es ihm nicht gelang, das Fahrzeug wieder zum Laufen zu bekommen, unterbrach die Rennleitung die Session mit der roten Flagge. Der Schweizer wurde im Anschluss zurück in die Boxengasse geschleppt.
🔴 RED FLAG 🔴
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Sébastien Buemi comes to a stop and we see a red flag in Sanya
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Nach neun Minuten Unterbrechung wurde die Strccke wieder freigegeben. Die Rennleitung gab bekannt, dass die Session um fünf Minuten verlängert wird, um den Fahrern einen Teil der verlorenen Zeit zurückzugeben. Fast alle Fahrer starteten sofort einen Versuch mit 350 kW.
Mahindra überzeugt
Pascal Wehrlein übernahm mit einer Rundenzeit von 1:06.287 Minuten zunächst die Führung, wurde aber kurz darauf von beiden Mahindra-Piloten verdrängt. Mortara knackte mit einer Bestzeit von 1:05.949 Minuten als erster Fahrer die Marke von 1:06 Minuten. Marti schob sich auf Platz fünf hinter seinem Teamkollegen Ticktum.
Mitch Evans gelang kurz darauf der Sprung auf Platz 3, Antonio Felix da Costa auf Platz 4. Oliver Rowland schob sich auf den sechsten Platz hinter Wehrlein, der genau wie sein Teamkollege Nico Müller in die Box fuhr.
Rund fünf Minuten vor Schluss versuchten die Fahrer nochmal, ihre 350-kW-Zeiten zu verbessern: Taylor Barnard schob sich auf Platz 3, zeitgleich mit Nyck de Vries. Kurz darauf setzte aber Jake Dennis ein Ausrufezeichen: Mehr als 0,2 Sekunden war der Brite schneller als Mortara. Auch de Vries verbesserte seine Zeit, war jedoch 0,029 Sekunden langsamer als der Andretti-Pilot.
Mortara hingegen verbesserte die bis dahin gültige Bestzeit erneut um mehr als eine Zehntelsekunde, Wehrlein übernahm Platz 4. In den letzten Sekunden gab es kaum noch Veränderungen, nur Nato verbesserte seine Zeit und schob sich auf Platz 5 hinter Wehrlein.
Damit ist für die Fahrer der Freitag abgeschlossen, weiter geht es am Samstag mit dem 2. Freien Training um 2:30 Uhr MESZ.
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