Formel E

Formel E in Seoul: Edo Mortara gewinnt 3. Freies Training, Sacha Fenestraz gibt Elektrodebüt

Timo Pape

Timo Pape

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Edo Mortara hat das 3. Freie Training der Formel E in Seoul für sich entschieden. In der einzigen Übungssession am Sonntag setzte der Venturi-Pilot mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung relativ deutlich die Bestzeit vor Antonio Felix da Costa und Jake Dennis. Die beiden Meisterschaftsaspiranten, Stoffel Vandoorne und Mitch Evans, landeten auf den Positionen 6 beziehungsweise 4. Sacha Fenestraz gab als Ersatzmann für Antonio Giovinazzi sein Formel-E-Debüt im Dragon.

Das einzige Freie Training des Sonntags begann bei trockenen Bedingungen um 2:30 Uhr deutscher Zeit. Einer der ersten Fahrer auf der Strecke war Nyck de Vries, der direkt mit stehenden Reifen auffiel. Die Bestzeit in den ersten Minuten kam von Edo Mortara, der dabei geringfügig schneller war als Nick Cassidy. Formel-E-Debütant Sacha Fenestraz, der kurzfristig für den verletzten Antonio Giovinazzi bei Dragon eingesprungen war, tastete sich langsam heran.

Nach knapp zehn Minuten kamen einige neue Bestzeiten, zunächst von Jake Dennis, dann von Oliver Rowland und Stoffel Vandoorne. In Kurve 1 hatte sich offenbar ein Pilot verbremst und sorgte damit kurzzeitig für gelbe Flaggen. Robin Frijns verbremste sich, erwischte jedoch die Kurve. Eine fast identische Szene zeigte Pascal Wehrlein im Porsche. Dennoch kam der Deutsche auf Platz 1, bevor er die Führung wenig später wieder an Dennis abgeben musste.

Askew bleibt stehen, Fenestraz lernt Mauer kennen

Nach Sessionhalbzeit setzte der zweite Porsche-Pilot, Andre Lotterer, eine neue Bestzeit. Auch der zweite Andretti von Oliver Askew war schnell unterwegs und sortierte sich als Vierter ein. Zwei Porsche nun vor zwei Andretti. Die Strecke wurde allerdings zusehends schneller. Die nächsten Bestzeiten kamen von Antonio Felix da Costa und Edo Mortara. In Kurve 13 wurden zunächst gelbe Flaggen geschwenkt, weil Askew mit einem technischen Problem stehen geblieben war. Rennleiter Scot Elkins rief kurzzeitig Full-Course-Yellow aus, damit der Kunden-BMW durch den Sicherheitsausgang geschoben werden konnte.

Fenestraz erlebte seinen ersten kleinen Schreckmoment in der Formel E: Am Kurvenausgang rutschte er seitlich gegen die TecPro-Barriere, nahm aber keinen Schaden und fuhr weiter. Dem künftigen Nissan-Stammfahrer fehlten am Ende rund zwei Sekunden auf die Spitze, aber nur 0,035 Sekunden auf Maximilian Günther, der 21. wurde - starkes Debüt! Frijns geriet derweil mit Sebastien Buemi aneinander und beschwerte sich winkend, dass es zum Kontakt gekommen war. Dann lief die Zeit ab.

Manche Fahrer verbesserten ihre Zeiten noch, doch an die schnellste Runde von Mortara kam niemand mehr heran (1:21.019 Minute). Zweiter wurde Felix da Costa vor Jake Dennis. Mitch Evans landete vor Lucas di Grassi und seinem Titelrivalen Stoffel Vandoorne auf Rang 4. Das letzte Qualifying der Formel-E-Saison 2022 beginnt um 4:40 Uhr deutscher Zeit. ran.de überträgt die Session im Livestream, wir berichten wie gewohnt in unserem e-Formel.de Liveticker.

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