Formel E in Shanghai: Pascal Wehrlein toppt die Zeiten im 1. Freien Training bei wechselhaftem Wetter
Jasmin Fromm
FIA Formula E
Porsche-Fahrer Pascal Wehrlein hat im 1. Freien Training in Shanghai die Zeiten getoppt. Der Deutsche im Porsche fuhr mit einer Rundenzeit von 1:09.259 Minuten die schnellste Zeit. Hinter ihm positionierten sich Jean-Eric Vergne im Citroen und Nico Müller im zweiten Porsche. Das Training war von leichtem Regen geprägt, weshalb die Fahrer viel Zeit in den Garagen verbrachten und sich über die Bedingungen beschwerten.
Bei warmen 30 Grad Außentemperatur ging es für die Formel-E-Fahrer am Freitag mit dem asiatischen Teil der Saison weiter. Vor zwei Wochen fand der letzte Lauf der Elektro-Weltmeisterschaft auf den Straßen von Sanya statt. Dieses Wochenende steht ein "Double-Header" auf dem Shanghai International Circuit an.
Pünktlich um 16:00 Uhr Ortszeit fuhren die 20 Formel-E-Fahrer für das 40-minütige Training auf die 3051 Meter lange Strecke. Es folgte der obligatorische Full-Course-Yellow-Test, bevor es normal weiterging. Kurz nach Beginn fuhr der amtierende Weltmeister Oliver Rowland zurück in die Garage seines Teams. Der Nissan-Fahrer beschrieb Lenkschwierigkeiten beim Bremsen.
Frühe 350-kW-Runden
Nach acht Minuten kamen die ersten schnelleren Rundenzeiten: Der Schweizer Edoardo Mortara im Mahindra setzte mit der 350-kW-Aktivierung eine Rundenzeit von 1:09.693 Minuten. Kurz darauf wurde er aber von Jean-Eric Vergne im Citroen mit einer um zwei Zehntelsekunden schnelleren Zeit an der Spitze des Feldes abgelöst.
Die beiden Porsche-Fahrer Pascal Wehrlein und Nico Müller verbesserten ihre Zeiten und bildeten ein Porsche-Sandwich um den Franzosen, mit Wehrlein an der Spitze und Müller auf Position drei. Der Deutsche fuhr ein Rundenzeit von 1:09.259 Minuten.
Regen beeinflusst die Fahrer
Das Training startete trocken, doch nach wenigen Minuten zeigten sich die ersten Regentropfen. Jake Dennis hatte einen kleinen Rutscher, kam mit einem seiner Hinterräder auf den Rasen neben der Strecke. Der Brite beschrieb den zunehmenden Regen als Grund. Dan Ticktum im Cupra Kiro funkte seinem Team kurz darauf, dass er gerne den Regen abwarten würde. Die Wartezeit verbrachte er in seiner Teamsgarage. Kurz darauf fanden sich alle weiteren Fahrer ebenfalls in ihren Garagen wieder.
Mit 15 Minuten verbleibend auf der Uhr fuhren die meisten Fahrer zurück auf die Strecke, wo die Strecke jetzt leicht abtrocknete. Sebastien Buemi zeigte sich aber verärgert: Der Schweizer beschrieb mehr Regen, als die Radare vermuten ließen. "Es regnet wie aus Eimern! Es wäre toll, wenn ihr nicht so viel auf das Radar, sondern mehr aus dem Fenster gucken würdet!" hieß es vom Schweizer. Durch den Regen kamen keine großen Verbesserungen mehr zustande.
Norman Nato machte mit seinem Nissan gegen Ende des Trainings einen kleinen Ausflug in die Auslaufszone von Kurve 6, Mortara tat es ihm wenige Minuten später gleich. Sonst verlief das Ende des Trainings aber recht ruhig. Kein Fahrer konnte seine beste Rundenzeit in den letzten Minuten mehr verbessern.
Damit schloss Porsche-Fahrer Pascal Wehrlein das 1. Freie Training in Shanghai als Schnellster ab, sein Teamkollege Nico Müller sicherte sich Platz 3. Die zweitschnellste Zeit konnte sich Jean-Eric Vergne im Citroen sichern, sein Teamkollegen Nick Cassidy belegte Position 4. Die Top 10 wurden komplettiert von Mortara, Nyck de Vries, Joel Eriksson, Ticktum, Zane Maloney und Felipe Drugovich.
Für die Formel E geht es um Mitternacht (MESZ) mit dem 2. Freien Training weiter.
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