Formel E

Formel E in Tokio: Jaguar-Pilot Mitch Evans im 2. Freien Training der Schnellste

Timo Pape

Timo Pape

Mitch Evans war im 2. Freien Training zum Tokio E-Prix der Formel E der Schnellste. Der Jaguar-Fahrer setzte sich mit seinem letzten Versuch knapp gegen Oliver Rowland im Nissan durch. Die Top 5 komplettierten Max Günther, Pascal Wehrlein und Antonio Felix da Costa. Abermals war die Session gekennzeichnet durch viele Verbremser und wilde Flugmanöver in Kurve 3.

Pünktlich um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit begann in Tokio das 2. Freie Training. Trotz strahlendem Sonnenschein stand im Bereich von Kurve 1 noch immer etwas Wasser. In den ersten fünf Minuten passierte noch nichts Nennenswertes. FP1-Sieger Robin Frijns lag direkt wieder in Front vor Nissan-Fahrer Oliver Rowland. Dann meldeten sich die Porsche-Piloten zu Wort: Jake Dennis im Andretti-Kundenauto übernahm Platz 1, gefolgt von Pascal Wehrlein und Antonio Felix da Costa.

Dann kam es überraschend zur ersten roten Flagge der Session. "Das wird eine kurze Unterbrechung, es müssen nur ein paar Trümmerteile weggeräumt werden", funkte Rennleiter Scott Elkins an alle Fahrer. Lucas di Grassi war zuvor an der Mauer angeschlagen und hatte kleinere Teile seines ABT Cupra auf der Strecke verloren. Als alle Piloten zurück an der Box waren, ging es auch quasi schon weiter - mit 18 verbleibenden Minuten auf der Uhr.

Trotz der frühen Startzeit - 8 Uhr morgens lokaler Zeit - tummelten sich bereits einige japanische Fans auf den Tribünen. Sie sahen, wie sich Dan Ticktum als Dritter zwischen die beiden Porsche-Fahrer schob. Zur Sessionhalbzeit übernahm Norman Nato die Führung, dann Wehrlein. Während sich manche Fahrer verbremsten und in der Auslaufzone von Kurve 1 wenden mussten, verbesserten andere die bisherige Bestzeit des Vortags. Nach 20 Minuten führte Mitch Evans das Feld an.

Mortara küsst die Mauer

Edo Mortara touchierte leicht seitlich die Mauer und zerstörte dabei eine TV-Kamera. Dabei setzte der Mahindra-Fahrer aber die erste 1:19er-Rundenzeit des Wochenendes. Nick Cassidy verschätzte sich mit seinem Jaguar und musste einen Notausgang nehmen. Ohne Mauerkontakt konnte er aber direkt zurück auf die Strecke fahren. In den letzten Minuten wurden zwischenzeitlich gelbe Flaggen geschwenkt, weil in Kurve 5 ein Teil eines Mahindra-Frontflügels auf der Strecke lag. Diesmal wurde die Session aber nicht unterbrochen.

In der Schlussphase versuchten noch einmal viele Fahrer, sich zu verbessern. Tatsächlich kletterten noch einige im Zeitentableau nach oben - allen voran Evans. Der Jaguar-Pilot setzte in 1:19.339 Minuten die bis dahin schnellste Rundenzeit beim Tokio E-Prix. Zweiter wurde Oliver Rowland vor Max Günther, während einige andere Piloten übers Limit hinausgingen und in den Auslaufzonen wenden mussten. So auch Cassidy ein weiteres Mal.

Das Qualifying zum Tokio E-Prix findet um 2:20 Uhr (MEZ) statt - zu verfolgen im TV und Livestream bei DF1 sowie im Liveticker auf e-Formel.de.

Ergebnisse & Zeiten

Gesamtwertung (Fahrer & Teams)

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