Formel E

Formel-E-Mitgründer Alberto Longo überwältigt von der Resonanz in Madrid: "Wir sind im Prinzip ausverkauft"

Jasmin Fromm

Jasmin Fromm

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Der Madrid E-Prix am 21. März ist in den Augen von Formel-E-Mitgründer und Chief Championship Officer Alberto Longo bereits jetzt ein großer Erfolg. Die starke Unterstützung aus der lokalen Politik erfüllt den Spanier mit Stolz, dazu sind die Tickets nahezu vollständig vergriffen. Dabei war das Rennen auf der Strecke nördlich von Madrid ursprünglich eher ein kompletter Zufallsfund.

Die Vorsaison-Testfahrten für die elfte Saison der Formel-E-Weltmeisterschaft mussten im November 2024 kurzfristig von Valencia nach Madrid verlegt werden, nachdem die Valencia Region von starken Fluten betroffen waren. Wie Longo berichtet, hatte die Formel E nach den Testfahrten jedoch durch die Bank positive Rückmeldungen von den Teams zur Rennstrecke bekommen.

"Ich denke, es war sehr wichtig, dort die Tests durchzuführen und zu sehen, wie sich die Autos verhalten", erklärt Longo in einer Medienrunde, an der auch e-Formel.de teilnahm. "Ich erinnere ich mich, sobald wir aus Madrid zurück waren, dass ich mit den meisten Verantwortlichen gesprochen habe. Und sie alle sagten mir: 'Hör mal, warum ziehen wir Jarama nicht in Betracht?' Die Testfahrten verliefen wirklich gut, und das ist im Grunde genommen der Hauptgrund, warum wir in den nächsten Tagen dort ein Rennen fahren werden."

"Hoffentlich werden wir noch viele, viele Jahre bleiben"

Der Madrid E-Prix ist auch für die Metropole ein großes Highlight, wie Longo, betont: "Wir sprechen hier von 24.000, 25.000 Menschen, die die Rennstrecke von Jarama komplett füllen werden. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, die das Rennen in der Gesellschaft erhalten hat." Die Formel E und die Rennstrecke in Jarama gehören zusammen, beschreibt der Formel-E-Mitgründer. "Hoffentlich werden wir noch viele, viele Jahre in Jarama bleiben", so Longo.

Das Rennen in der spanischen Hauptstadt ist so gut wie ausverkauft, was Longo mit Stolz erfüllt. 98 Prozent der verfügbaren Tickets sind nach Angaben von Longo bereits vergriffen. Dabei waren 90 Prozent der Tickets im freien Verkauf verfügbar, zehn Prozent der Eintrittskarten gingen als Kontingente an Citroen und Cupra. Der spanische Automobilhersteller ist Titelpartner des Madrid-Rennnens und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Madrid E-Prix überhaupt zustande kam. Auch Citroen verfügt über einen großen Marktanteil in Spanien, weshalb auch diese sich einen Teil der Tickets gesichert hatten.

Aber auch dem einzigen spanischen Fahrer im Starterfeld, Pepe Marti, der für Cupra Kiro den Wagen mit der Startnummer 3 pilotiert, spricht Longo einen wichtigen Teil des Erfolges beim Ticketverkauf zu. Die Performance des Spaniers in seiner allerersten Formel-E-Saison sind eindrucksvoll, aktuell findet er sich an elfter Position der Weltmeisterschaft wieder.

Pepe Marti "der Grund, warum wir ausverkauft sind"

"Wenn Pepe etwas erreicht hat, dann ist es, uns zu zeigen, dass er ein Top-Formel-E-Fahrer sein wird", erklärt Longo. "Daran habe ich keinen Zweifel. Wenn er das schon im ersten Jahr schafft und nach nur fünf Rennen bereits 17 Punkte hat und auf Platz 11 liegt, dann hat er, eine sehr vielversprechende Zukunft vor sich. Ich freue mich sehr über die Leistung von Pepe, und wahrscheinlich, warum sollte man es nicht sagen, ist das der Grund, warum wir in Madrid im Prinzip ausverkauft sind."

Ebenfalls sei auch die institutionelle Unterstützung von der regionalen Politik überwältigend, verkündet Longo: "Es wird eine fantastische Veranstaltung am Donnerstag in La Puerta del Sol geben, was so etwas wie der Kilometer Null Spaniens ist. Und dann zum Rennen: Es werden wichtige Persönlichkeiten kommen." Die Vorfreude auf das Event in der spanischen Hauptstadt ist bereits jetzt groß.

Das Rennen startet am Samstag, den 21. März 2026 um 15:05 Uhr MEZ, also in genau einer. Wir von e-Formel.de werden vor Ort dabei sein und berichten.

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