Formel E

Formel E: Neues Streckenlayout für Brüssel ePrix enthüllt

Timo Pape

Timo Pape

Die Formel E wird beim Brüssel ePrix am 1. Juli 2017 auf einem anderen Streckenlayout fahren als ursprünglich geplant. Das berichtet die belgische Website 'RTL.be'. Der Kurs befindet sich demnach nicht mehr in der Nähe des berühmten Atomiums im Bezirk Heysel, sondern zentraler gelegen im Stadtviertel Koekelberg. Eine offizielle Bestätigung der Formel E steht aus.

Grund für den Location-Wechsel ist das Musik-Festival Café Couleur, das zur selben Zeit in Heysel stattfinden wird (wir berichteten). Die Vertreter der Stadt Brüssel hatten sich schwergetan mit zwei zeitgleichen Großevents in unmittelbarer Nähe. Deshalb stand der Brüssel ePrix zwischenzeitlich sogar auf der Kippe. Der Umzug - vor dem eigentlichen Einzug - ist somit eine durchaus gute Nachricht für die Formel E, denn wie es scheint, findet das Rennen nun definitiv statt.

Stefan Uhoda, Promoter des Brüssel ePrix, hatte wegen der Teamkollision mit dem Festival nach einer alternativen Location innerhalb der belgischen Hauptstadt gesucht. In Philippe Pivin, dem Bürgermeister von Koekelberg, fand er einen begeisterten Unterstützer für sein Vorhaben. Sowohl der belgische Automobilclub RACB als auch die Formel E haben das Kurslayout bereits bestätigt, heißt es. Zudem seien sich beide Parteien einig, dass der neue Austragungsort noch geeigneter für die Elektroserie sei als der alte.

Die Strecke führt an der "Nationalbasilika des Heiligen Herzens" vorbei und um den Elisabethpark herum. Sie weist 13 Kurven auf, darunter zwei Haarnadelkurven. Zwei lange Geraden dürften für zahlreiche Überholmanöver sorgen. Gefahren wird im Uhrzeigersinn. Von oben betrachtet mutet der Kurs, der zudem drei Schikanen beinhaltet, äußerst symmetrisch an. Insgesamt verspricht das neue Streckenlayout von Brüssel viel Action auf der Straße und gutes Racing.

Das ursprüngliche Kurslayout in der Nähe des Atomiums hätte so ausgesehen.

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