Formel E

Formel E nimmt die Schulmeisterschaft (vorerst) aus dem Programm

Timo Pape

Timo Pape

Die Formel E streicht vorerst die Schulmeisterschaft. Laut ‘Current E’ taucht die beliebte Nachwuchsserie im Kalender für die zweite Saison nicht mehr auf. Ein Grund für die Abschaffung der Nachwuchsserie wird nicht genannt. Die britische Charity-Organisation Greenpower Trust, die für die School Series verantwortlich zeichnete, kommentiert die Entscheidung nicht.

Ob die Schulmeisterschaft in einer anderen Form zurückkehrt? Diese Frage diskutiert aktuell die Formula E Holdings (FEH). Möglicherweise könnte die Rahmenserie in verbesserter Form während der zweiten Saison lediglich bei den Europa-Rennen zum Einsatz kommen. Wo die übrigen Unterschiede zur ersten Meisterschaft liegen könnten, und inwiefern Greenpower Trust als Veranstalter auftritt, ist unklar.

Einheimische Schüler der jeweiligen Austragungsorte hatten in der Premierensaison die Möglichkeit, mit selbstgebauten Mini-Rennern gegeneinander anzutreten. Insgesamt fünfmal (Berlin war einer der Austragungsorte) zeigten die Kinder von lokalen Schulen im Rahmenprogramm der Formel E ihr Können. Dazu erhielten die Elf- bis 16-Jährigen jeweils einen Bausatz, mit dem sie ihren eigenen Elektroboliden zusammenschrauben konnten.

Vordergründiges Ziel der Formel E war es, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Effizienz zu schärfen. Doch natürlich spielte auf die Begeisterung neuer junger Zielgruppen eine Rolle. Die kleinen Elektroflitzer waren bei den ePrix-Besuchern sehr beliebt und sorgten für angenehme Pausenunterhaltung. Ob womöglich eine andere Serie im Rahmenprogramm der Formel E antreten werden, steht noch nicht fest.

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