Formel E

Formel E: Noch kein grünes Licht für Moskau, Monaco könnte einspringen

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Verantwortlichen des Moskau ePrix haben der Formel E noch immer kein grünes Licht gegeben. Die Austragung des einzigen Russland-Rennens der elektrischen Rennserie bleibt damit fraglich. Schon vor dem Paris ePrix berichteten wir über das Dilemma in Moskau.

Während man inzwischen von Interessenskonflikten zwischen russischen Agenturen und den Veranstaltern des Formel-E-Rennens am Kreml ausgeht, gibt es immer mehr Gerüchte über ein Ersatzrennen, welches ursprünglich noch als unwahrscheinlich galt. Demnach stünde nun eine Verlegung des Rennens nach Monaco im Raum.

Laut 'Formula E Zone' gab es beim vergangenen Rennen in Paris Kontakt zwischen dem monegassischen Prinzen Albert II. und den Organisatoren der Serie. Der 58-Jährige habe seine Hilfe angeboten und bezog sich auf den Formel-1-Grand-Prix in Monaco, welcher eine Woche vor dem angesetzten Termin des Moskau ePrix stattfindet. Sollte die Formel E ausweichen müssen, könnte sie die Infrastruktur der Formel 1 nutzen.

Es bleibt jedoch fraglich, ob die Verlegung des Rennens logistisch überhaupt zu stemmen ist. DHL, der Logistikpartner der Formel E, benötigt die Termine und Orte der Events üblicherweise einige Monate vor dem Rennen. In Anbetracht der Kurzfristigkeit könnte diese Hürde einen Monaco ePrix in Saison zwei unmöglich machen.

Erst sobald die russischen Veranstalter der Serie offiziell absagen, könnten weitere Diskussionen mit Vertretern aus Monaco gestartet werden. Zudem muss die FIA den Kurs in Monaco als Ersatz für den Moskau ePrix in einem zeitintensiven Prozess prüfen und abnehmen. Die Priorität der Formel E liegt derzeit aber noch immer auf einem Event in Moskau.

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