Formel E

Formel E präsentiert offizielles Streckenlayout für Paris

Timo Pape

Timo Pape

Die Formel E hat das Streckenlayout für den Paris ePrix am 23. April 2016 bekanntgegeben. Das erste Rennen der Elektroserie auf französischem Boden findet, wie bereits bekannt war, in Sichtweite des Eiffelturms statt und führt am Gebäudekomplex Les Invalides vorbei.

Der Stadtkurs umfasst 14 Kurven und weist eine Rundenlänge von 1,93 Kilometern auf. Damit hat Paris die kürzeste Strecke im Rennkalender der Formel E. Maximal werden die Formel-E-Autos voraussichtlich auf gut 200 km/h erreichen. Das Rennen ist übrigens kein Schnäppchen. Laut Formel-E-Boss Alejandro Agag wird das Wochenende in Paris zwischen sechs und zehn Millionen Euro kosten.

Die Strecke schlängelt sich um das Armee-Museum sowie das Grab Napoleons herum. Sie verbindet französische Geschichte mit modernster Technologie und schließt nahtlos an das Klimaabkommen COP21 an, das erst kürzlich ebenfalls in Paris unterzeichnet wurde.

Gefahren wird im Uhrzeigersinn. So führt die erste Kurve nach der Start- und Zielgeraden im 90-Grad-Winkel rechts herum. Wenig später folgt ein gezogener Rechtsbogen, der etwas an die Formel-1-Rennstrecke in Sotschi erinnert, aber deutlich kürzer ist. Eine ähnliche Art Kurve folgt eine halbe Runde später. Der Kurs verfügt über zwei lange Geraden sowie zwei extrem scharfe Kurven (5 & 7).

Erwähnenswert ist die Anordnung der Boxengasse. Sie zweigt in Kurve 12 ab und mündet fast an gleicher Stelle wieder in die Strecke - also deutlich vor der Start- und Zielgeraden.

Die Formel E präsentierte den Launch des Paris ePrix im Hotel de Ville vor zahlreichen Politikern, ausgewählten Gästen und Medienvertretern. Gemeinsam mit Anne Hidalgo (Bürgermeisterin Paris), Patrick Kanner (Stadtminister) und FIA-Präsident Jean Todt sprach Alejandro Agag zu den Anwesenden.

"Wir haben das Glück, in den schönsten Städten der Welt fahren zu dürfen, aber keine Location ist spektakulärer als die Stadt Paris im Hintergrund", sagt Agag. "Frankreich ist ein enorm wichtiger Markt für uns. Die FIA hat hier ihren Sitz, außerdem kommen wichtige Partner der Formel E wie Michelin, Renault oder DS aus Frankreich." Darüber hinaus gibt es derzeit fünf französische Fahrer im Starterfeld der Formel E.

Insgesamt 15.000 Zuschauer werden an der Strecke Platz finden, 5.000 davon sollen gratis Zugang bekommen. Der Ticketverkauf für Tribünenplätze soll in den kommenden Wochen starten. Eintrittskarten gibt es ab 25 Euro. Die endgültige Homologation durch die FIA im Vorfeld des ePrix steht noch aus.

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