Formel E

Formel-E-Qualifying in Berlin: Mortara sichert sich die Pole-Position in Tempelhof

Jasmin Fromm

Jasmin Fromm

Mortara-Tempelhof-FP2

Das Qualifying in Berlin sieht Edoardo Mortara im Mahindra auf der Pole-Position, gemeinsam mit Pascal Wehrlein im Porsche in der ersten Startreihe. Nico Müller im zweiten Porsche beendet das Qualifying auf Startplatz 6, während Maximilian Günther im DS Penske sich nur Platz 11 sichern kann. Zane Maloney schaffte es auf Startplatz 7 nach seinem allerersten Einzug in die Duelle des Qualifyings.

Gruppe A: Wehrlein toppt die erste Gruppe im Qualifying

In der ersten Gruppe des Qualifyings ging es für Pascal Wehrlein, Mitch Evans, Nick Cassidy, Oliver Rowland, Sebastien Buemi, Joel Eriksson, Taylor Barnard, Jean-Eric Vergne, Norman Nato und Felipe Drugovich um das Weiterkommen in die Duellphase. Buemi beschwerte sich zu Beginn, dass sein rechter vorderer Reifen zehn Grad wärmer sei als die anderen drei Reifen an seinem Wagen.

Die ersten schnellen Runden kamen nach etwa sieben Minuten Fahrzeit. Pascal Wehrlein übernahm die Führung des Feldes mit einer Rundenzeit von 0:58.369 Minuten, knapp gefolgt von Felipe Drugovich, Nick Cassidy und Joel Eriksson. In der letzten Runde konnte Taylor Barnard noch Eriksson von Platz 4 verdrängen, eine Verbesserung von Rowland hinderte sein Weiterkommen dann aber doch noch. Damit schafften es Wehrlein, Drugovich, Rowland und Cassidy in die Duellephase des Qualifyings.

Für Barnard, Eriksson, Evans, Vergne, Buemi und Nato endeten das Qualifying bereits in der Gruppenphase.

Gruppe B: Ticktum Schnellster, di Grassi mit Kontakt

In Gruppe B kämpften Edo Mortara, Antonio Felix da Costa, Nico Müller, Dennis, Jake Ticktum, Pepe Marti, Nyck de Vries, Max Günther, Zane Maloney und Lucas di Grassi um ihren Platz in den Duellen.

Für die ersten fünf Minuten führte der Champion der zweiten Formel-E-Saison im Lola-Yamaha-ABT-Boliden, di Grassi, das Feld an, mit allerdings noch einer recht langsamen Zeit von 1:03.166 Minuten. Bevor er und seine Mitstreiter ihre Zeiten verbessern konten, kam es für den Brasilianer zu einem Kontakt mit der Wand in Kurve 4. "Es war nur ein leichter Kontakt" kommunizierte di Grassi über das Radio an sein Team, aber der Kontakt beendete sein Qualifyings trotzdem frühzeitig. Als die anderen Fahrer dann ihre Zeiten verbesserten, konnte di Grassi seine Zeit nicht mehr verbessern und viel stark nach hinten.

Dan Ticktum führte das Feld an mit einer Rundenzeit von 0:58.337 Minuten, knapp gefolgt von Mortara, Müller und Maloney. Der Lola-Yamaha-ABT-Fahrer verbesserte seine Zeit am Ende noch einmal und versetzte den Schweizer im Porsche zurück auf Platz 4. Damit schafften es Ticktum, Mortara, Maloney und Müller in die Duelle. Felix da Costa, Günther, Dennis, Marti und de Vries konnten sich kein Ticket für die Duellphase sichern.

Viertelfinale

VF1: Oliver Rowland vs. Felipe Drugovich

Rowland baute bereits zu Beginn seinen Vorsprung aus und konnten diesen auch bis zum Ende hin halten. Der Brite schaffte die Runde am Ende 0,542 Sekunden schneller als der Brsilianer im Andretti und zog damit ins Halfinale ein.

VF2: Nick Cassidy vs. Pascal Wehrlein

Im ersten Sektor des Viertelfinales lag Cassidy erst einmal vorne, doch Wehrlein machte den Vorsprung immer kleiner über den Rest der Runde. Am Ende konnte sich Wehrlein noch knapp das Weiterkommen in das Halbfinale sichern. Sein Vorsprung lag am Ende bei 0,075 Sekunden.

VF3: Edoardo Mortara vs. Zane Maloney

Für Zane Maloney ging es das erste mal in seiner Formel-E-Karriere in die Duelle des Qualifyings. Ein recht dominante Performance von Edoardo Mortara verhinterte es dem Fahrer aus Barbados allerdings mehr Duelleerfahrung zu sammeln. Mortara triumphierte mit einem signifikanten Vorsprung von 0,760 Sekunden.

VF4: Dan Ticktum vs. Nico Müller

Müller kam zu Beginn seiner Runde von der Ideallinie ab und verlor aufgund dessen an Zeit. Ticktum profitierte davon uns gewann das Duell einem Vorsprung von 0,405 Sekunden Vorsprung.

Halbfinale

HF1: Pascal Wehrlein vs. Oliver Rowland

Eine domminante Performance von Wehrlein zeigte sich von Start bis zum Ende der entscheidene Runde entscheidend. Und das obwohl er zuvor über den Funk an sein Team mitteilte, dass er in seinem Viertelfinale zuvor einen leichten Kontakt mit der Wand hatte. Der Deutsche im Porsche übertrumphte Rowland einer 0,116 Sekunden schnelleren Rundenzeit und sicherte sich damit sein Ticket fürs Finale.

HF2: Dan Ticktum vs. Edoardo Mortara

Der aktuelle Meisterschafts-Zweiter, Mortara, startete stark in die entscheidene Runde und konnte sich durchsetzen. 0,349 Sekunden fuhr er am Ende die Runde schneller als der Brite im Cupra Kiro und damit konnte sich der Schweizer seinen Einzug ins Finale sichern.

Finale: Edoardo Mortara vs. Pascal Wehrlein

Die zwei Meistershafts-Führenden kämpften im Finale des Qualifyings um die Pole Position. Der Schweizer Mortara konnte sich aber mit den besten Zeiten in dem ersten und zweiten Sektor der Strecke in Tempelhof die Spitzenposition für das Renen am Samstagnachmittag sichern.

Das Rennen in Berlin findet um 16:05 Uhr (MESZ) statt. Der deutsche Fernsehsender DF1 überträgt den Jeddah E-Prix live im Free-TV sowie im Livestream. e-Formel.de begleitet das Rennen wie gewohnt im Formel-E-Liveticker - optimal als geeignet als "Second-Screen" für echte Fans!

Ergebnisse, Zeiten & Startaufstellung

Gesamtwertung (Fahrer, Teams & Hersteller)

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