Formel-E-Qualifying in Jeddah: Edoardo Mortara sichert sich die 1. Pole-Position des Wochenendes
Jasmin Fromm
FIA Formula E
Am Freitagnachmittag, stand das erste Qualifying des Formel-E-Double-Headers in Jeddah auf dem Zeitplan. Um 15:40 Uhr Ortszeit bei warmen 29 Grad Lufttemperatur kämpften die Formel-E-Fahrer um die besten Startpositionen für das erste Rennen dieses Wochenendes. Mortara konnte sich im Finale gegen Maximilian Günther durchsetzen und startet das Rennen von der Pole Position. Günther folgt auf Platz und Pascal Wehrlein startet von der dritten Startposition.
Gruppe A: Mortara sicherte sich schnellste Rundenzeit
In der ersten Gruppe des Qualifyings ging es für Nick Cassidy, Jake Dennis, Nico Müller, Edoardo Mortara, Sebastien Buemi, Nyck de Vries, Pepe Marti, Jean-Eric Vergne, Norman Nato und Lucas di Grassi an den Start.
Direkt mit der Grünen Flagge fuhren alle Fahrer auf die Strecke. Zu Beginn beklagte sich Vergne über eine Fehlermeldung auf und bekam gesagt, dass er auf seine Topgeschwindikeit und seine Reifen konzentrieren solle.
Die erste schnellere Zeit von 1:17.785 Minuten kam von Porsche-Fahrer Nico Müller. Damit war er der erste Fahrer, der eine Rundenzeit von unter 1:23 Minunten schaffte, die der zweit Platzierte zu dem Zeitpunkt auf dem Zettel hatte. Nach 6 Minuten Fahrzeit legten Nato und Dennis nach. Nato übernahm die Führung mit einer 1:17.514 Minuten und Dennis den zweiten Platz direkt dahinter. Müller wurde damit auf den dritten Platz nach hinten geschoben. Dann legte auch noch Mortara nach und schob sich auf den zweiten Platz mit 1:17.525 Minuten.
Gegen Ende verbesserte sich Edoardo Mortara seine Zeit noch einmal und schob sich an die Spitze und transportierte Nato zurück auf den zweiten Platz.
Weiter in den Duellen waren Mortara, Nato, Müller und Vergne.
Für Dennis, der sich nach der Gruppenphase an sein Team weitergab, dass sein Wagen sich anfühlte wie ein Einkaufswagen, ging es nicht weiter. Ebenfalls endet das Qualifying in der Gruppenphase für de Vries, Cassidy, Marti, di Grassi und Buemi.
Gruppe B: Wehrlein dominiert
In Gruppe B kämpften Pascal Wehrlein, Oliver Rowland, Mitch Evans, Joel Eriksson, Taylor Barnard, Maximilian Günther, Antonio Felix da Costa, Zane Maloney, Felipe Drugovich und Dan Ticktum um das Weiterkommen in die Duelle.
Trotz des Unfalls im 2. Freien Trainings, wo er gegen die Wand von Kurve 15 gefahren ist, konnte Oliver Rowland mit seinem Nissan-Boliden in dieses Qualifying starten.
Der erste Fahrer, der die erste schnelle Zeit gefahren ist, war Pascal Wehrlein, mit einer 1:17.541 Minuten Rundenzeit, es folgte ihm Drugovich, der ebenfalls anchsetzte und sich mit 1:17.954 Minuten sich direkt hinter Wehrlein positionierte. Dann legten auch die anderen Fahrer nach und Drugovich fand sich mit 2 Minuten auf der Uhr verbleibend Drugovich auf einmal auf letzter Position, nur fünf Zehntelsekunden hinter Wehrlein auf der Spitzenposition. Eine sehr enge Sache in dieser Gruppe!
Es kam noch zu einem kleinen Rutscher bei Rowland am Ende.
Wehrlein konnte die schnellste Zeit behalten, Felix da Costa sicherte sich mit der zweit schnellsten Zeit ebenfalls das Weiterkommen, genauso die zwei DS Penske Günther und Barnard. Nicht in die Duelle schafften es Evans, Ticktum, Eriksson, Rowland, Drugovich und Maloney.
Viertelfinale
VF1: Jean-Eric Vergne vs. Norman Nato
Die Duelle starteten mit einem Battle der Franzosen Nato und Vergne. Zu Beginn hatte der Nissan-Fahrer Nato bereits die Nase vorne und diesen Vorsprung konnte im weiteren Verlauf der Runde noch weiter ausbauen und konnte mehr als einer halben Sekunde schneller die Runde passieren. Damit ging es für ihn weiter ins Halbfinale.
VF2: Edoardo Mortara vs. Nico Müller
Das Battle der Schweizer kam im zweiten Viertelfinale. Dieses konnte sich Mortara souverän für sich entscheiden. Er lag von Anfang bis Ende vorne und schaffte die Runde 0.377 Sekunden schneller als sein Landsmann im Porsche. Sein Ticket fürs Halfinale hatte er damit sicher.
VF3: Maxilian Günther vs. Antonio Felix da Costa
Für den Gewinner des ersten Jeddah Rennens aus dem letzten Jahr konnte sich in diesem Viertelfinale in Jeddah wieder behaupten. Er konnte sich auch selbstbewusst vorne halten und sicherte sich den Einzug ins Halbfinale.
VF4: Taylor Barnard vs. Pascal Wehrlein
Es war ein spannender Zweitkampf, bei dem sich der Porsche-Fahrer Wehrlein seine Beherschung der Strecke unter Beweis stelle konnte und den DS Penske von Barnard hinter zu lassen konnte. Damit ging es für Wehrlein weiter ins Halbfinale.
Halbfinale
HF1: Edoardo Mortara vs. Norman Nato
Es sah er erst knapp aus in dem Rennen zwischen Mortara und Nato, doch dann legte Mortara nach und schaffte eine Rundenzeit von 0.234 Sekunden schneller als Nato. "Das war eine gute (Runde)" hörte man den Schweizer danach zu seinem Team sagen.
HF2: Maximilian Günther vs. Pascal Wehrlein
Im zweiten Halbfinale folgte ein Zweikampf der zwei Deutschen Rennfahrer Günther und Wehrlein. Es kam zu einem unglaublich engen Battle der zwei Deutschen. Wehrlein hatte lange Zeit diec Nase mininal vorne im letzten Teil der Runde konnte Günther noch einmal nachlegen und sich den Einzug ins Finale sichern. Mikkrige 0.014 Sekunden lag Wehrlein hinter dem DS Penske.
Semi-Final 2: Wehrlein 🆚 Günther@maxg_official makes it through to the Duels Final 💪#JeddahEPrix pic.twitter.com/8uegZuGjK5
— Formula E (@FIAFormulaE) February 13, 2026
Finale: Edoardo Mortara vs. Maximilian Günther
Vor dem Battle bekam Mortara von seinem Team gesagt, er soll "sein Ding" machen gegen seinen ehemaligen Maserati Teamkollegen Günther.
Es sah erst nach einem sehr knappen Zweikampf aus, bis dann Günther einen leichten Fehler machte, von dem Mortara profitierte und sich den Sieg dieses Battles, und die Pole Postion sicherte. Und das, obwohl er einen leichten Kontakt mit der Wand noch hatte und sich über den Grip seiner Reifen beschwerte. Damit ist es für Mortara seine vierte Pole in der Formel E.
MORTARA ON POLE! 👊@EdoMortara takes @MahindraRacing's first pole since Berlin 2024 👏#JeddahEPrix pic.twitter.com/9BD2aV1GCH
— Formula E (@FIAFormulaE) February 13, 2026
Das erste Formel-E-Rennen dieses "Double Headers" in Jeddah findet um 18:05 Uhr (MEZ) statt. Der deutsche Fernsehsender DF1 überträgt den Jeddah E-Prix live im Free-TV sowie im Livestream. e-Formel.de begleitet das Rennen wie gewohnt im Formel-E-Liveticker - optimal als geeignet als "Second-Screen" für echte Fans!
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