Formel E

Formel E: Sebastien Buemi absolviert Demolauf quer durch Zürich

Timo Pape

Timo Pape

Anlässlich einer Medienkonferenz zum Zürich E-Prix 2018 fuhr mit dem Schweizer Formel-E-Fahrer Sebastien Buemi am Steuer am Freitag (20. April) erstmals ein Formel-E-Fahrzeug auf Zürcher Straßen. Das Publikumsinteresse war bereits bei dieser Vorführung groß und dürfte nur ein Vorgeschmack dafür sein, was am 10. Juni im Zürcher Enge-Quartier abgehen wird.

Um 9:30 Uhr Ortszeit ging es für Buemi an der Zürcher Bus-Station los. Nach gut einer halben Stunde stoppte der amtierende Vizemeister der Formel E für zehn Minuten am Hotel Schweizerhof. Den zweiten Zwischenstopp legte er am Limmatquai 122 ein - ebenfalls für zehn Minuten. Der Demolauf endete zur Mittagszeit in der Rämisstraße mit einer Autogramm-Session.

Corine Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin, lobt die Initiative der Organisatoren und betont: "Dass die Formel E nach Zürich kommt, und nach Rom, Paris und Berlin ein E-Prix hier bei uns stattfindet, freut mich. Mit dem Anlass und dem Zukunftsthema E-Mobilität zeigt sich Zürich national und international als Innovationsstandort und Tourismusdestination."

Die Swiss E-Prix Operations AG, Rechteinhaber, Veranstalter und Vermarkter des Zürich E-Prix, ist in der Schweiz ein Pionierunternehmen. Pascal Derron, Gründer und CEO der Swiss E-Prix Operations AG, zeigte sich bei der Medienkonferenz überzeugt: "Noch im letzten Herbst wurden wir vielleicht etwas belächelt. Heute beweisen wir, dass wir das leisten, was wir versprechen."

"Mit dem Julius Bär Zürich E-Prix 2018 setzen wir die Messlatte in der Schweiz und auch international bewusst hoch", so Derron weiter. "Wir verfügen über ein extrem motiviertes und sehr erfahrenes Team sowie Partner im Sponsoring- und Eventbereich, welche sich aktiv einbringen. Ein schweizweites Publikum trägt mit Begeisterung die Kombination von Freude am Rennsport und dem Erlebbarmachen zukünftiger Mobilität."

Die ETH Zürich engagiert sich ebenfalls im Rahmenprogramm des Rennens. Die sogenannten eDays rücken das Thema Mobilität in den Fokus. Dazu sagt ETH-Präsident Lino Guzzella: "Eine Mobilität, die klimaschonend, energieeffizient und zahlbar zugleich ist - das ist ein zentrales Thema von Forschung und Ausbildung an der ETH Zürich. Das Formel-E-Rennen in Zürich ist deshalb über den sportlichen Wettbewerb hinaus eine Chance, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Wir tun dies mit einem Symposium am 8. Juni sowie mit Ausbildungsprojekten und Spin-offs, die sich im Rahmen der eDays präsentieren."

Die Bank Julius Bär ist seit dem ersten Formel-E-Rennen im Jahr 2014 Global Partner der Serie und spielt auch in Zürich als Titelsponsor des Rennens eine tragende Rolle. Gian Rossi, Leiter Region Schweiz Julius Bär, begründet das Engagement der Bank wie folgt: "Als Unternehmen mit Schweizer Wurzeln ist es naheliegend, dass wir in Zürich Titelsponsor sind und das Rennen besonders unterstützen."

"Es ist der Höhepunkt unserer langjährigen Partnerschaft mit der Formel E, deren Potenzial wir früh erkannt haben. Am 10. Juni 2018 wird nicht nur ein spannendes Kapitel des Motorsports in der Schweiz aufgeschlagen, sondern auch ein Zeichen gesetzt, um die Entwicklung emissionsfreier Technologien weiter voranzutreiben", so Rossi.

Seit Januar dieses Jahres tritt zudem ABB als weltweiter Titelsponsor der Formel E in Erscheinung. Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei ABB Schweiz und E-Mobilitätsnutzer der ersten Stunde, erklärt: "Für uns ist die langfristige Partnerschaft mit dieser faszinierenden Rennserie eine ideale Plattform für die Entwicklung und Erprobung von Elektrifizierungstechnologien. Sie ist auch ein attraktives Schaufenster, um der breiten Öffentlichkeit die Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Elektromobilität vorzuführen."

Der erste Zürich E-Prix startet am Sonntag, dem 10. Juni 2018.

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