Formel E

Formel E: Sebastien Buemi & Max Günther sammeln in Mexiko erste Punkte für Nissan

Svenja König

Svenja König

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Ansteigende Formkurve bei Nissan e.dams: Nach einem punktlosen Formel-E-Wochenende zum Saisonauftakt in Diriyya schafften es in Mexiko sowohl Sebastien Buemi als auch Teamkollege Maximilian Günther in die Top 10. Beide Piloten profitierten vom Energiechaos in der letzten Runde und konnten durchs Feld pflügen, da einigen Fahrern die Power ausging. Mit der eigenen Pace zeigt sich Günther zufrieden.

Als Pascal Wehrlein (Porsche) rund eine Sekunde vor Zeitablauf die Ziellinie überquerte, lagen beide Nissan-Fahrer vermeintlich aussichtslos außerhalb der Punkte: Buemi auf Position 14, Günther nur auf Rang 16. In Sachen Energiemanagement war das japanisch-französische Team allerdings gut aufgestellt und konnte die Schwächen der Konkurrenz ausnutzen. Beide Fahrer hatten noch fünf Prozent Restreichweite im Akku - sogar mehr als der Führende Wehrlein zu diesem Zeitpunkt.

Mit dieser guten Ausgangssituation in der Schlussphase konnten sich beide Piloten noch nach vorn arbeiten: Innerhalb von zwei Runden machten Buemi und Günther fünf respektive sechs Plätze gut und kamen als Neunter und Zehnter ins Ziel. Durch eine nachträgliche Strafe gegen Lucas di Grassi rückten sie jeweils eine weitere Position nach vorn.

Günther: "Energiemanagement hat sich voll ausgezahlt"

Für Günther waren es die ersten Punkte mit dem neuen Arbeitgeber Nissan. Der ehemalige BMW-Pilot legte die Grundlage dafür bereits im Qualifying. Er verpasste die K.o.-Runde nur knapp und ging von Startplatz 10 ins Rennen. Im Rennverlauf konnte er die Position bis zur chaotischen Schlussphase allerdings nicht halten fiel einige Plätze zurück.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich in Mexiko in die Punkte fahren konnte", so der 24-jährige Deutsche. "Mit der Pace war ich das gesamte Wochenende über sehr zufrieden. Im Rennen hat sich unser Energiemanagement voll ausgezahlt. Besonders freue ich mich für das Team, denn wir konnten mit beiden Fahrern Punkte erzielen. Auf dieses Ergebnis können wir aufbauen und viel Positives für die Saison mitnehmen."

Buemi "insgesamt zufrieden"

Für Sebastien Buemi war es insgesamt ein gutes Wochenende. Er deutete mit den Plätzen 2 und 4 bereits in den Freien Trainings an, dass mit ihm zu rechnen sein würde. In der Qualifikation hatte der Schweizer allerdings Probleme und verpasste somit eine bessere Startposition. Von Platz 18 ging es im Rennen dennoch bis in die Punkte nach vorne für. Es war das beste Ergebnis seit dem New York City E-Prix im Juli 2021 für den 33-Jährigen.

"Ich bin auf Platz 18 losgefahren und letztlich Achter geworden. Insgesamt bin ich glücklich mit der Performance und möchte mich beim Team bedanken, denn sie haben einen tollen Job gemacht. Ich kann es kaum erwarten, in Rom zu fahren", schrieb der ehemalige Champion nach Rennschluss bei Instagram.

In der Gesamtwertung tummeln sich beide Piloten im Mittelfeld. Vier Weltmeisterschaftspunkte für Buemi führen zu Platz 13. Günther liegt nach zwei Läufen auf Platz 16. In der Teamwertung reicht es aktuell nur für Platz 8. Die nächste Chance auf Punkte hat das Nissan-Team beim Rom E-Prix, der in gut acht Wochen stattfindet.

 
 
 
 
 
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