Formel E

Formel E: Spark & Dallara bleiben Chassis-Hersteller ab Saison 5

Timo Pape

Timo Pape

Monatelang herrschte Rätselraten, wer das künftige Chassis der Formel E entwickeln darf, das ab Saison fünf (2018/19) zum Einsatz kommen wird. Seit Mittwochabend ist bekannt: Es bleibt aller Voraussicht nach die Kombination aus Spark und Dallara, die seit der ersten Saison für das Chassis verantwortlich ist. Das berichtet 'Autosport'. Das französisch-italienische Duo geht damit als Sieger aus einer Hersteller-Ausschreibung hervor, die FIA und Formel E vor einigen Monaten gestartet hatten. Spark soll die Elektroserie mindestens bis Saison sieben (2020/21) mit Einheitsautos beliefern.

Ab der fünften Saison sollen die Formel-E-Autos ein ganzes Rennen durchhalten und einen deutlich futuristischeren Look bekommen. Designkonzepte von Spark sind allerdings noch nicht an die Öffentlichkeit geraten. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass die Autos eine Art Sicherheitsvorrichtung über dem Cockpit bekommen werden. Ob dies eine Glaskuppel sein wird, ist noch unklar, aber eher unwahrscheinlich. In der Formel 1 soll ein Cockpit-Schutz, beispielsweise das Konzept Halo oder der Aeroscreen, ebenfalls 2018 kommen. Die Formel E könnte von der Vorarbeit profitieren.

Formel-E-Chef Alejandro Agag geht davon aus, dass sich die FIA bezüglich des Sicherheitskonzeptes an der Königsklasse orientieren wird: "Ich denke, die Sicherheit des Konzeptes wird ausschlaggebend sein für die FIA. Wenn es sicher genug ist, werden wir wohl eine Art Cockpit-Schutz (in der Formel 1) sehen. Wahrscheinlich gilt das dann genauso für uns. Wir freuen uns, die Früchte der Formel-1-Testarbeit ernten zu können."

Spark hat in der Ausschreibung namhafte Hersteller wie TEOS und Dome hinter sich gelassen. Letztgenanntes Unternehmen aus Japan hatte seine Bewerbung erst vor kurzem zurückgezogen.

Entscheidung über Batterie noch nicht gefallen

Eine offizielle Bestätigung des künftigen Chassis-Lieferanten wird erst beim nächsten Treffen des Welt-Motorsport-Rates im September erwartet. Dann soll ebenfalls verkündet werden, wer die Ausschreibung für den künftigen Batterie-Lieferanten der Formel E für sich entscheiden konnte. Noch steht der Gewinner nicht fest.

Zum Thema Batterie sagt Agag: "Auf ein Auto pro Rennen zu wechseln, wird ein riesiger Schritt. Wir müssen einfach auf die FIA warten, bis sie die richtige Entscheidung trifft. Wir sind davon überzeugt, es wird die richtige sein", so der Spanier.

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