Formel E

Formel E stellt neues Strecken-Layout für Berlin E-Prix 2024 vor & kündigt Ticket-Verkauf an

Timo Pape

Timo Pape

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Die Formel E hat am Dienstag ein neues Streckenlayout für den Berlin E-Prix präsentiert. Im kommenden Jahr 2024 müssen die Piloten eine 230 Meter längere Runde mit 15 Kurven auf dem Vorfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof absolvieren. Außerdem kündigte die Elektro-Rennserie an, dass der Ticket-Vorverkauf für den zehnten Berlin E-Prix an diesem Donnerstag (30. November) starten wird.

Es bleibt dabei: Der Berlin E-Prix zählt auch im kommenden Jahr 2024 zum festen Programm der Formel E. Nirgendwo anders gastierte die E-Rennserie häufiger. Im zehnten Jahr erhält der Rundkurs in Tempelhof jedoch eine neue Streckenführung, die insgesamt 2,585 km lang ist. Eingefleischte Formel-E-Fans werden trotzdem größere Ähnlichkeiten zum Layout der Vorjahre wiedererkennen.

Die wichtigste Änderung betrifft die Lage der Start- und Zielgerade, die sich nun auf der bisherigen Gegengeraden befindet. In dem Zuge wird auch die Boxengasse neu positioniert. "Bei der Gestaltung der neuartigen Strecke und des Eventbereichs wurden Zuschauertribünen in den Mittelpunkt des Geschehens integriert, um Fans ein großartiges und hautnahes Erlebnis des Renngeschehens zu bieten", erklärt die Formel E.

Ebenso spricht sie von "längeren Geraden und neuen technisch anspruchsvollen Passagen". Nach unserer Einschätzung dürften die beiden Geraden ähnlich lang sein, zudem wurde die berüchtigte und technisch anspruchsvolle "Schneckenkurve" 1 entfernt. Ein langer Linksbogen (Kurven 12, 13 und 14) umfasst nun mehrere Scheitelpunkte. Nennenswert ist sonst vor allem die Anpassung der Kurven 3 und 4, die nun über einen 90-Grad-Winkel verfügen (vormals etwa nur halb so spitz).

"Seele der alten Rennstrecke bewahrt"

"In der Geschichte der Formel E war der Berlin E-Prix auf dem Flughafen Tempelhof immer eine beständige und großartige Etappe unserer Meisterschaft", sagt Claudia Denni, Sportchefin der Formel E. "Das neue Streckenlayout für die zehnte Saison wird die richtigen Bedingungen für ein noch spannenderes Rennen schaffen, mit technisch interessanten Abschnitten und dem Potenzial für noch höhere Spitzengeschwindigkeiten."

Pablo Martino, FIA-Leiter für Sportliche Angelegenheiten der Formel E, ergänzt: "Die neue Strecke in Berlin-Tempelhof hat die Seele der alten Rennstrecke bewahrt und stellt Fahrer und Teams vor neue Herausforderungen, die sowohl das Können am Steuer als auch die Effizienz und den Energieverbrauch auf die Probe stellen. Die Kombination aus schnellen, mittelschnellen und langsamen Kurven führt zu einer Reihe von unterschiedlichen Abstimmungsmöglichkeiten, die den Fahrern in verschiedenen Abschnitten der Runde Vorteile verschaffen. Zwei große Überholzonen sorgen für spannende Rennen."

Bei der sportlichen Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung wird die Formel E wie immer von ihren lokalen Partnern DMSB, ADAC und dem Land Berlin unterstützt.

Ticket-Verkauf beginnt am Donnerstag

Im Zuge der Streckenvorstellung kündigte die Formel E außerdem an, dass am Donnerstag (30. November 2023) der Ticket-Vorverkauf für den "Double-Header" am Samstag (11. Mai) und Sonntag (12. Mai 2024) startet. Die Eintrittspreise - vermutlich für das Fan-Village - sollen bei 10 Euro beginnen. Mehr Infos liegen bislang nicht vor. Wir werden am Donnerstag im Detail über den Ticketverkauf berichten.

In der vergangenen Saison konnten Fans im ersten Rennen 190 Überholmanöver, 53 Führungswechsel und acht verschiedene Spitzenreiter erleben - ein Rekord auf der Berliner Strecke. Neben der Rennaction wirbt die Formel E mit einem ganztägigen Unterhaltungsprogramm für die gesamte Familie mit Live-Musik, Rennsimulatoren in der Gaming-Arena und vielem mehr.

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1 Kommentare

Helmut ·

Gefällt mir leider gar nicht. Die interessanten Stellen sind weg und es wird immer noch nur am Vorfeld gefahren. Die Mixtur wie im Excel gefällt mir sehr gut.
Zudem sind lange Geraden bei der Gen3 sowieso ein Garant für fürchterliches „Racing“. Dieses „nach Ihnen“ Verhalten der Fahrer hat für mich im Rennsport nichts zu suchen

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