Formel E

Formel E veröffentlicht zweite Staffel der Doku-Serie "Formula E Unplugged"

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Wie bereits in der vergangenen Saison hat die Formel E auch über die Weltmeisterschaft 2022 gemeinsam mit Aurora Media Worldwide eine Dokumentationsserie produziert. "Formula E Unplugged" ist jedoch zunächst nur über ausgewählte TV- und Streaming-Partner der Rennserie verfügbar. Jede der insgesamt sechs Episoden dauert 30 Minuten.

Für Fans im deutschsprachigen Raum gibt es die Serie zuerst bei Eurosport 1 zu sehen. Jeweils zwei Folgen zeigt der Sportkanal immer am Dienstagabend im Free-TV. Außerdem sind bereits jetzt alle Folgen auf Abruf im kostenpflichtigen Eurosport Player verfügbar, ab 3. Januar auch bei 'Discovery+'. Ab dem 10. Januar gibt es die Folgen dann für deutsche Zuschauer:innen auch bei 'ran.de' auf Abruf. Auf den offiziellen Kanälen der Formel E soll die Serie ab März verfügbar sein.

Formel-E-Neuling Dan Ticktum ist dabei einer der Fahrer, die zu sehen sind. Der Nio-333-Pilot spricht laut der Pressemitteilung der Formel E darüber, wie er mit seinem Ruf als Außenseiter umgeht, den er sich durch Zwischenfälle in seiner früheren Rennkarriere erworben hat. So überholte der damals 16-jährige Brite bei einem Formel-4-Rennen in Silverstone etwa während einer Safety-Car-Phase zehn Autos, um dann einen Fahrer zu rammen, der in der Startrunde eine Kollision mit ihm verursacht hatte. Ticktum erhielt im Anschluss eine Sperre von zwei Jahren.

"Mein Charakter wird oft missverstanden, und ich wurde früher eindeutig als Bösewicht dargestellt", berichtet Ticktum. "In dieser Serie habe ich mich als Person ein wenig mehr geöffnet, und ich denke, es ist wichtig für Fahrer und Sportler im Allgemeinen, sie selbst zu sein und authentisch zu zeigen, wer sie wirklich sind."

"Formula E Unplugged zeigt ein realistisches Bild des Lebens im Fahrerlager", so Ticktum weiter. "Das hilft den Fans, mehr darüber zu erfahren, wie wir ticken und woher wir kommen. Ich kann ziemlich aufbrausend sein. Aber ich denke, dass der Blick hinter die Kulissen von Unplugged zeigen wird, dass manchmal viel mehr hinter den Fahrern steckt, als man während der Rennen oder in den sozialen Medien sehen kann."

Formel E will "wahre Persönlichkeit, Motivation & Ängste" der Fahrer offenbaren

"In der zweiten Staffel von Formula E Unplugged geht es darum, den Fahrern die Chance zu geben, ihren Rennhelm abzunehmen und ihre wahre Persönlichkeit, ihre Motivation und ihre Ängste in der emotionalen Achterbahn des Weltklasse-Motorsports zu offenbaren", sagt Aarti Dabas, Chief Media Officer der Formel E. "Diese Generation von Sportfans möchte über die sportliche Action hinausgehen und die Geschichten und Hintergründe der beteiligten Personen wirklich verstehen."

"Wir wissen auch, dass dieses Format für unsere Sendepartner wichtig ist, um das Interesse an der Formel E zu steigern und neue Fans für ihre Live-Übertragungen zu gewinnen", so Dabas weiter. "Wir arbeiten eng mit unseren internationalen Sendepartnern zusammen, um ihnen die Möglichkeit einer exklusiven Ausstrahlung in ihren jeweiligen Gebieten bis Anfang 2023 zu geben - ausgerichtet auf den Start unserer neuen Rennsaison am 14. Januar in Mexiko City. Danach werden wir versuchen, den Vertrieb über unsere eigenen digitalen Plattformen auszuweiten."

Das Projekt wurde von der Firma Aurora Media Worldwide produziert. Die englische Produktionsagentur ist auch für die zentrale Erstellung des Formel-E-Weltsignals verantwortlich, das den TV-Partnern der Serie zur Verfügung gestellt wird.

"Unplugged"-Reihe als Nachfolger des Kinofilms "And We Go Green"

Bereits in den vergangenen Jahren setzte die Formel E zu Werbezwecken immer wieder auf Dokumentationen. So begleitete ein Filmteam beispielsweise 2016 einen Werbedreh in Grönland, bei dem Lucas di Grassi ein Formel-E-Auto auf einem Gletscher pilotierte. Beim "Sixpack"-Finale der Saison 2020 entstand ebenfalls eine mehrteilige Dokumentation. Und dem Titelkampf der Saison 2017/18 widmete die Formel E sogar einen von Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio produzierten Kinofilm - "And We Go Green".

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