Fortescue Zero zeigt Formel-E-Lackierung für Gen4-Debüt: Tiefschwarz und Neongrün mit Bezug zu ihren australischen Minen
Tim Neuhaus
Fortescue Zero Racing
Fortescue Zero Racing hat am Freitagabend ihre Formel-E-Boliden für die Saison 2026/27 präsentiert. Bei einer Veranstaltung mit prominenten Gästen wie Formel-E-CEO Jeff Dodds und der ehemaligen Williams-Teamchefin Claire Williams enthüllte der neue australische Rennstall sein Design für die bevorstehende Gen4-Ära. Im Zentrum des Events stand die neue und erste Lackierung des Teams, welche zum Ende hin enthüllt wurde: Tiefschwarz und neongrün wird mit dem der Arbeit des Unternehmens verbunden - die emissionsfreie Minenarbeit in Australien.
Höhenrelief als zentrales Designelement
Wer Sorge hatte, dass in der kommenden Saison Verwechslungsgefahr zwischen dem ebenfalls grünem Envision Paysafe Racing und Fortescue Zero Racing Wagen bestünde, kann aufatmen: Das australische Team setzt als Basis ihrer Farbgebung auf ein tiefes schwarz, welches sich deutlich von dem teils weiß geprägten Ansatzes von Envision unterscheidet. Grün wird als Akzentfarbe genutzt, wobei der Anteil beinahe dem Gebrauch als reiner Akzent übersteigt.
Details an Seitenkästen, Frontflügel, Spiegel, Unterboden und auch die Fahrernummern werden flächig grün. Zudem nimmt das Fortescue Zero Logo auf dem gesamten Auto verteilt wesentlichen Platz ein. Andere Sponsoren, bis auf die der Formel E, befinden sich bislang nicht auf dem Rennwagen. Das mit Abstand interessanteste ist ein Höhenrelief Australiens, welches wie ein Spinnennetz präsent die Mitte des Autos bedeckt. Auf diesem echten Relief sieht man die Region um die "Eliwana Mine", Fortescues wichtigstem Minen-Standort in Australien. Die genaue Lage der "Eliwana Mine", ist auch kenntlich gemacht.
Introducing the the brand new Fortescue Racing Zero GEN4 🟢 #FormulaE https://t.co/2Zwo103rLK
— Formula E (@FIAFormulaE) November 6, 2026
Ticktum strotzt vor Motivation, Barnard fehlt
Bei der Präsentation standen mehrere wichtige Akteure des neuen Formel-E-Projekts auf der Bühne: Unter anderem Teamchef Jim Wright und Fahrer Dan Ticktum. Auch die ehemalige Williams-Formel-1-Teamchefin Claire Williams trat als Botschafterin auf. Der eigentlich schon als Fahrer bestätigte Fahrer Taylor Barnard fehlte jedoch und wird auch auf der offiziellen Fortescue-Zero-Website nicht mehr als Fahrer geführt. Ob der Brite in der kommenden Saison für den australischen Rennstall antreten wird, ist nach vertraglichen Unstimmigkeiten weiterhin offen.
Ticktum hingegen sieht mit Zuversicht auf die Formel-E-Saison 13 und lobt besonders Jaguars Engagement als Hersteller: "Wir hatten enorme Unterstützung von Jaguar, die uns sehr helfen wird, und viele Leute, die wir haben, kommen vom ehemaligen DS‑Penske-Team. Wir werden gleich voll durchstarten." Ab dem 16. November wird Fortescue Zero an den Formel-E-Testfahrten in Madrid teilnehmen. Wer neben Dan Ticktum für das Team ins Lenkrad greift, ist noch fraglich, aber die technische Grundlage scheint vielversprechend.
Fortescue Zero Racing
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