Formel E

Fotostrecke: Alle Fahrer mit 100 Starts in der Formel E

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Mit Mitch Evans gehört seit dem Tokio E-Prix ein weiterer Pilot dem exklusiven "Centur100n Club" der Formel E an: Die Fahrer, die 100 Rennen in der Elektroserie bestritten haben. Wer in der Formel E außerdem noch auf eine dreistellige Anzahl an Rennstarts zurückblicken kann und wie diese Fahrer in ihrem Jubiläumsrennen abgeschnitten haben, zeigen wir dir in dieser Fotostrecke.

Mitch Evans ist der Fahrer, der zuletzt seinen 100. E-Prix bestritten hat: In Tokio 2023 war dies der Fall. Der Neuseeländer fährt seit Saison 3 in der Elektroserie und hat seitdem kein einziges Rennen verpasst.

Sein Jubiläumsrennen gehört dabei sicherlich nicht zu denen, die ihm positiv in Erinnerung bleiben: Nach einer Rückversetzung in der Startaufstellung, weil er Jake Hughes im Qualifying aufgehalten hatte, sah es zunächst nach einem Punkteresultat aus, bevor Evans sich verschätze und Robin Frijns traf. Mit defektem Frontflügel musste er an die Box, das Rennen beendete Evans nur auf Position 15.

Antonio Felix da Costa feierte sein Jubiläum 2023 in Hyderabad. Der Portugiese ist seit der ersten Saison dabei, verpasste aber aufgrund seines parallelen DTM-Engagements in den ersten beiden Jahren mehrere Rennen, darunter den allerersten Lauf in Peking 2014 und den Berlin E-Prix 2016.

Beim Hyderabad E-Prix 2023 stand Felix da Costa als Dritter sogar auf dem Podium. Es war das erste Podestergebnis des Formel-E-Champions von 2020 für seinen neuen Arbeitgeber Porsche.

Jean-Eric Vergne ist ebenfalls seit der ersten Saison dabei. Der Franzose debütierte für Andretti beim Punta del Este E-Prix 2014, dem dritten Lauf der Formel-E-Geschichte und holte sensationell die Pole-Position.

Bei seinem Jubiläumsrennen, dem Freitagsrennen in Diriyah 2023, kam der einzige Doppel-Champion in der Formel-E-Geschichte nicht über einen siebten Platz hinaus. Zu stark war zu Beginn der ersten Gen3-Saison die Pace der Porsche- und Jaguar-Fahrzeuge.

Sebastien Buemi gehörte in den ersten Formel-E-Jahren zu den absoluten Top-Piloten: In den ersten fünf Saisons wurde er einmal Champion und dreimal Vizemeister. Er verpasste lediglich den New York City E-Prix 2017, da er zusätzlich zur Formel E auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC an den Start ging und hier viermal Weltmeister wurde.

Daher feierte auch er sein Jubiläum beim Freitagsrennen des Diriyah E-Prix 2023. Hier startete er zum 15. Mal in seiner Karriere von der Pole-Position, womit er den Rekord von Jean-Eric Vergne einstellte. Im Rennen waren jedoch die Porsche-Antriebe effizienter unterwegs, sodass es am Ende nur zum vierten Platz reichte.

Sam Bird gehört ebenfalls zu den Formel-E-Piloten der ersten Stunde: Seit dem allersten Rennen in Peking 2014 gehört der Brite zum Fahrerfeld der Elektroserie. Er verpasste jedoch wegen eines Handbruchs den Seoul E-Prix 2022. Obwohl er als einziger Pilot alle der ersten sieben Saisons mit mindestens einem Rennsieg abschloss, blieb ihm der große Erfolg in der Gesamtwertung stets verwehrt.

Der dritte Jubilar beim Freitagsrennen in Diriyah 2023 durfte einen Pokal mit nach Hause nehmen: Bird belegte Platz 3 beim Rennen in Saudi-Arabien.

Der Fahrer mit den meisten Rennen in der Elektroserie ist Lucas di Grassi. Der Brasilianer, der schon lange vor dem ersten Rennen in der Formel E aktiv war, feierte seinen größen Erfolg in Saison 3, als er mit dem Team ABT Schaeffler Audi Sport Meister wurde.

Seinen 100. E-Prix, der gleichzeitig auch das 100. Formel-E-Rennen der Geschichte war, bestritt er 2022 in Seoul für Venturi. Nach einer Startkollision erlitt di Grassi jedoch einen Reifenschaden, der ihn zum Boxenstopp zwang. Am Ende wurde der Jubilar nur Elfter.

Zurück

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 1 und 3.