Formel E

9 Plätze gutgemacht: Max Günther "sehr glücklich" mit Marrakesch E-Prix

Timo Pape

Timo Pape

"Volle Attacke​" lautete Maximilian Günthers Devise beim zweiten Saisonrennen der Formel E in Marrakesch am vergangenen Wochenende. Von Startplatz 21 arbeitete sich der Dragon-Fahrer auf beeindruckende Art und Weise durch das Feld und kam durch eine starke Leistung bis auf den zwölften Rang nach vorne. Dem 21-jährigen Deutschen fehlten am Ende nur zwei Sekunden auf einen Platz in den Punkterängen. Ein besseres Ergebnis machte sich Günther jedoch durch einen Unfall im Qualifying zunichte.

Der Tag begann bei kühlen Temperaturen von rund 6 Grad Celsius, als sich Günther in den beiden Freien Trainings mit dem 2,971 Kilometer langen Kurs vertraut machte und dabei insgesamt 35 Runden absolvierte. Seine Pace war hierbei jedoch ausbaufähig.

Am Samstagmittag ging Günther in der dritten Qualifying-Gruppe auf dem Circuit Moulay El Hassan auf Zeitenjagd. Auf seiner schnellsten Runde in seinem erst zweiten Formel-E-Qualifying touchierte er die Streckenbegrenzung und musste seinen Penske EV-3 anschließend abstellen. Der zweite Quali-Unfall nach dem Diriyya E-Prix.

Den Fauxpas versuchte der Deutsche anschließend mit einem starken Rennen wieder gut zu machen und fuhr in Marrakesch sein bisher bestes Rennergebnis in der Formel E ein. Nach einem guten Start kam er bis auf den 17. Platz nach vorn und nutzte bereits früh im Rennen seinen ersten Attack-Mode, der den Fahrern zusätzliche Energie beschert, nachdem sie zuvor durch eine Aktivierungszone gefahren sind. Günther absolvierte zwischenzeitlich sogar die schnellste Rennrunde und lag nach nur zwölf Runden schon auf dem zwölften Platz. Nach 31 Runden überquerte der Allgäuer als Zwölfter die Ziellinie.

​​"Was für ein Rennen - von Platz 21 auf zwölf!", blickt Günther zurück. "Ich bin von hinten gestartet und schon nach den ersten Kurven einige Plätze nach vorne gekommen. Die vielen Zweikämpfe haben sehr viel Spaß gemacht. Auch, weil ich dabei noch mehr Positionen gewinnen konnte. Ich bin sehr glücklich über dieses super Ergebnis!"

In zwei Wochen geht es für Günther und sein Dragon-Team nach Südamerika: In Santiago de Chile findet am 26. Januar 2019 der dritte Saisonlauf der Formel E statt.

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