Formel E

Jaguar-Teamchef Barclay: "Sehr zufrieden" mit Massa-Testfahrt

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Jaguars Formel-E-Teamchef James Barclay zeigt sich nach der ersten Testfahrt von Formel-1-Veteran Felipe Massa zuversichtlich. Massa, der im Januar wohl einen bereits unterzeichneten Formel-E-Vertrag kurzfristig für sein Blitz-Comeback in der "Königsklasse" auflösen musste, testete erst Anfang Februar den Formel-E-Boliden von Jaguar. Ob der Brasilianer schon in der Saison 2017/18 an den Start gehen könnte, steht indes noch nicht fest.

"Sowohl für Felipe als auch für uns war der Test eine tolle Gelegenheit", erklärte Barclay im Rahmen des Buenos Aires ePrix gegenüber 'NBC'. Massas Test fand auf die Bitte der Formel E hin statt. "Wir sind froh, dass wir ihn bei seiner Testfahrt unterstützen konnten. Es ist schön, dass gerade wir ihm diese Möglichkeit bieten durften", so Barclay weiter.

Inzwischen wird davon ausgegangen, dass die Massa-Testfahrt den ersten Tag der privaten Testfahrten für Saison vier darstellte. Jaguar wäre damit das erste Team, das das erlaubte Kontingent von 15 Testtagen anbricht.

"Natürlich kann ich noch nicht allzu viel verraten, aber wir haben tatsächlich sehr früh mit unserer Vorbereitung für Saison vier begonnen", sagt Barclay. "Für das kommende Jahr haben wir deutlich mehr Vorbereitungszeit als vor Saison drei. Wir müssen also unbedingt unsere Hausaufgaben machen und die Performance am aktuellen Auto verbessern, um daraus unsere Rückschlüsse für die nächste Auto-Generation zu ziehen."

Massa für Saison 4 wohl noch ohne Vertrag

Ob sich das neue Massa-Engagement für Jaguar fortsetzen wird, steht im Moment noch nicht fest. "Vorerst fährt Felipe mit Williams in der Formel 1", stellt Barclay klar. "Außerdem sind wir sehr zufrieden mit Adam (Carroll) und Mitch (Evans), die einen tollen Job für uns machen. Trotzdem war es schön, Massa irgendwann die Möglichkeit zu geben. Wir sind sehr zufrieden."

Ob wir Felipe Massa also schon in Saison vier in der Formel E begrüßen können, steht zur Stunde noch in den Sternen. Nach wie vor scheint einige Einigung mit Jaguar allerdings am wahrscheinlichsten. Denn neben der erfolgreichen Testfahrt deutet auch das Engagement von Massas Formel-1-Rennstall Williams auf mögliche Zukunftspläne hin. So koordiniert Williams seit dem Sommer alle Streckeneinsätze von Jaguar.

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