Formel E

Klimaschutz: Formel E gibt Partnerschaft mit "Climate Group" bekannt

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Um die Verbreitung von elektrischen Fahrzeugen weiter voranzutreiben, gab die Formel E in der vergangenen Woche eine neue Partnerschaft mit der "Climate Group", zu Deutsch "Klimagruppe", bekannt. Von der bilateralen Beziehung sollen beide Seiten profitieren: Während die Formel E die EV100-Initiative der Climate Group bewirbt, tritt das Non-Profit-Unternehmen der internationalen Formel-E-Stiftung als Partner bei.

Neben der Formel E bewerben große Unternehmen wie die Deutsche Post AG, HP, IKEA oder Vattenfall im Vorstand von EV100 den Ausbau von Ladeinfrastruktur und die Verdrängung von Diesel- und Benzinfahrzeugen durch E-Mobile bis 2030.

"Unsere Vision ist, dass eines Tages alle Fahrzeuge auf der Welt elektrisch angetrieben werden", erklärt Formel-E-Geschäftsführer Alejandro Agag. "Bei jedem Rennen zeigen wir den Leuten, wie cool und aufregend diese Autos sein können." Die Formel E wird internationalen Automobilkonzernen weiterhin eine Plattform zur Entwicklung von neuer Elektro-Technologie im Motorsport bieten.

Die preisgekrönte Climate Group ist durch groß angelegte Initiativen gegen die globale Erwärmung bekannt geworden und zieht seit ihrer Gründung 2004 immer mehr führende Unternehmen, Staaten und regionale Regierungen auf ihre Seite. Gemeinsam mit der Formel E kämpft die Gruppe ab sofort "an vorderster Front gegen den Klimawandel und für eine bessere Zukunft ohne Emissionen."

Die Formel E startet am 2. Dezember in Hongkong in ihre vierte Saison. Bei insgesamt 14 ePrix auf der ganzen Welt verbreitet die Elektroserie bis in den Sommer 2018 in Metropolen wie Mexiko-Stadt, Berlin oder New York die Botschaft des drohenden Klimawandels. 2016 machte die Elektroserie mit einer 50-minütigen Dokumentation über die Fahrt des amtierenden Meisters Lucas di Grassi (Audi) auf einem Gletscher in Grönland Schlagzeilen.

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