Formel E

Loic Duval gewinnt Freies Training von Putrajaya

Timo Pape

Timo Pape

Loic Duval hat das einzige Freie Training von Putrajaya für sich entschieden. Wenige Minuten vor dem Ende der 75-minütigen Session sicherte sich der Dragon-Pilot in 1:20.188 Minuten die Bestzeit. Hinter ihm folgten Sebastien Buemi (e.dams) als Zweiter und der Deutsche Daniel Abt (Abt) auf Rang drei. Nick Heidfeld stellte seinen Mahindra auf Position sechs hinter Sam Bird (Virgin) und Lucas di Grassi (Abt).

Wegen der anspruchsvollen Kurven und der unebenen Strecke kam es wie schon im Vorjahr zu zahlreichen Drehern und Verbremsern. Die ersten beiden Unterbrechungen des Trainings hatten jedoch einen anderen Ursprung: Zunächst lösten sich schon nach wenigen Minuten einige Werbebanner an den Fangzäunen, die offenbar nicht richtig befestigt worden waren. Für die zweite rote Flagge nur wenige Minuten später sorgte eine Schraube, die zentimeterhoch aus einem montierten Randstein emporragte und fixiert werden musste.

Die dritte Unterbrechung folgte, nachdem Jacques Villeneuve sein Auto mit Batterieproblemen auf der Strecke abstellen musste. Fast zeitgleich verlor Nelson Piquet jr. seinen NextEV in der letzten Kurve und fuhr leicht gegen die Wand. Beide konnten später im zweiten Auto weitermachen. Nach den zahlreichen Rotphasen blieben den Fahrern effektiv noch 30 Minuten, um sich auf die Strecke einzuschießen und das optimale Setup für Qualifying und Rennen zu finden.

Dominanz von e.dams gebrochen?

Lange Zeit sah es danach aus, als würde Peking-Sieger Buemi die Session abermals für sich entscheiden. Dann kam jedoch Duval und zauberte eine hervorragende Runde auf den Asphalt. Sein Teamkollege Jerome d’Ambrosio setzte ebenfalls eine Sektorenbestzeit, leistete sich dann aber einen Fehler und wurde nur Zwölfter. Nichtsdestotrotz ist Dragon gut aufgestellt, nachdem man bereits 2014 die Plätze eins und zwei im Qualifying belegte.

Erfreulich sind nach dem Freien Training vor allem die kleinen Abstände zwischen den verschiedenen Teams. Bis zur Position acht, die Jean-Eric Vergne belegte, befanden sich alle Fahrer innerhalb von sieben Zehntelsekunden – darunter sechs verschiedene Teams. Kann die Konkurrenz den Kollegen von e.dams also diesmal das Wasser reichen? Das Qualifying um 3:00 Uhr deutscher Zeit wird es zeigen.

 

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