Formel E

London: Formel E nach Gerichtsbeschluss bis 2017 im Battersea Park

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Formel E wird auch 2016 im Battersea Park fahren. Das beschloss ein Londoner Gericht am Dienstagabend. Zuvor hatten Aktivisten vor dem Gebäude für eine Verlegung des Saisonfinales in eine andere Gegend der britischen Hauptstadt demonstriert, da sie mit dem Austragungsort in einem öffentlichem Park nicht einverstanden waren.

Erst nach dem London ePrix 2017 kann laut Vertrag erneut über eine Verbannung der Formel E aus dem Battersea Park verhandelt werden. Somit gilt das Saisonfinale für diese sowie die dritte Saison als gesichert.

Während der Verhandlung protestierten vor dem Gericht in London-Wandsworth viele Anwohner, die Angst um “ihren” Park hatten. Die Sorgen betrafen vorallem die Veränderungen im Park, die Störungen von Parknutzern während der Aufbauphase der Strecke und die Lautstärke von Trucks, Musik und Helikoptern. Ebenso ging es darum, dass lokale Geschäfte nur kaum von der Formel E profitieren konnten.

Auch zweifelte man an der Notwendigkeit der Formel E in London, schließlich sei das Sichtfeld für die Zuschauer durch die vielen Bäume im letzten Sommer eingeschränkt gewesen. Die engen Parkwege boten zudem nur weniger Überholmöglichkeiten. Nichtsdestotrotz war das Finale der ersten Saison ein sportlicher Erfolg.

Das Gericht entschied nach vielen leidenschaftlichen Reden mit 7:4 Stimmen für einen ePrix im Battersea Park an der Themse. Die Serie sei demnach ein wegweisendes Konzept, welches den Weg in die Zukunft ebenen kann. Auch soll das von der Formel E gezahlte Geld dem Park noch über Jahre helfen.

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