Formel E

Mahindra verpflichtet King als Simulatorfahrer & verkündet Klimaneutralität

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

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Mahindra hat Jordan King als Simulatorfahrer für die Formel E unter Vertrag genommen. Seine neue Rolle teilt sich der 26-Jährige mit Rudy van Buren, der zuletzt im Porsche Carrera Cup Deutschland antrat und 2017 den "World's Fastest Gamer"-Wettbewerb vom Formel-1-Team McLaren gewann. King testete in der Formel-E-Saison 2016/17 erstmals ein Fahrzeug des indischen Teams, 2019 nahm er zudem an einem Privat-Test von Dragon Racing teil.

Im Jahr 2015 startete der Brite erstmals in der GP2-Serie (inzwischen: Formel 2), in der er insgesamt drei Saisons bestritt und zwei Rennen gewinnen konnte. In der Formel 1 unterstützte er für zwei Saisons das Team Manor F1 als Entwicklungsfahrer und nahm an einem Freien Training in den USA teil, ehe er 2018 in die IndyCar-Meisterschaft wechselte. King trat 2020 außerdem zu zwei Rennen in der Langstrecken-WM an.

Mahindra bestätigt Klimaneutralität

Am Donnerstag bestätigte Mahindra in einer Pressemitteilung zudem, dass das Team als erster Formel-E-Rennstall eine Klimaneutralitätsauszeichnung erhalten habe. Das Zertifikat wurde von der ALLCOTT-Gruppe ausgestellt, die auch den CO2-Ausstoß der Formel-E-Schwesterserie Extreme E überwacht.

"Mahindra hat sich zu einem Vorreiter in der gesamten Sportlandschaft entwickelt und fördert Nachhaltigkeit in seiner vollständigen Lieferkette", lobt Formel-E-Chef Jamie Reigle. "Als erstes Formel-E-Team, das die 3-Sterne-Umweltakkreditierung der FIA erhalten hat, sind sie die perfekten Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Wir freuen uns, dass wir eine Beziehung zu einem Unternehmen haben, das so sehr mit unserer Vision und unseren Werten übereinstimmt."

Mit der Unterstützung von Aufforstungsprojekten im brasilianischen Regenwald habe Mahindra alle Treibhausgas-Emissionen seit seiner Gründung ausgeglichen, heißt es. Auch die Formel E selbst verkündete vor einigen Monaten das Erreichen der "Netto-Null"-Marke durch den Kauf von Klimazertifikaten. Gemeinsam mit der Elektroserie und der FIA plant Mahindra zudem einen Beitritt zum "Sports for Climate Action Framework" der Vereinten Nationen.

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