Formel E

Marrakesch: Heidfeld & Mahindra wollen wieder aufs Podium

Timo Pape

Timo Pape

Für den indischen Rennstall Mahindra hätte es beim Formel-E-Saisonauftakt in Hongkong kaum besser laufen können. Nick Heidfeld landete nach hervorragendem Start, bei dem er vier Positionen gutmachte, und abgeklärter Leistung wie schon im Vorjahr auf dem dritten Platz - sein insgesamt drittes Podium in der Formel E. Auch sein neuer Teamkollege Felix Rosenqvist zeigte über den ganzen Tag hinweg eine beeindruckende Leistung. Einzig im Rennen leistete sich der junge Schwede einen Fehler, der ihm ein gutes Punkteresultat vermasselte. Für den Marrakesh ePrix am Samstag wollen die beiden Mahidnra-Fahrer an ihrer guten Leistung anknüpfen.

"Wir hatten einen guten Start in Hongkong, und es wird spannend zu sehen, was wir in Marrakesch zu leisten imstande sind, schließlich ist die Saison noch sehr jung", sagt Heidfeld und stapelt wie gewohnt tief. "Das Streckenlayout hat viele schnelle Kurven im Vergleich zu Hongkong, aber auch verglichen mit allen anderen Formel-E-Kursen bisher." Vor allem die beiden ersten Kurven seien ungewöhnlich schnell und langgezogen für die Elektroserie.

"Der Kurs ist zum Teil eine permanente Rennstrecke, trotzdem gibt es zahlreiche nahe Mauern wie auf allen Stadtkursen. Die Chance auf eine Full-Course-Yellow-Phase oder das Safety-Car ist groß", erklärt Heidfeld. "Das Layout verspricht eine Menge Lift-and-Coast, das Energiemanagement wird also ein großes Thema werden. Dies wird mein erstes Rennen in Afrika, dementsprechend freue ich mich darauf."

Auch Teamkollege Rosenqvist ist heiß auf Marokko: "Die Strecke in Marrakesch ist ja schon aus der WTCC bekannt, deshalb weiß ich mehr oder weniger, was uns erwartet. Der Kurs unterscheidet sich wirklich in jeder Hinsicht von Hongkong. Das Ziel ist, auf unserer Leistung von Hongkong aufzubauen. Da war die Pace ziemlich gut, diesen Trend wollen wir beibehalten."

Auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan werden Spitzengeschwindigkeiten von 190 bis 195 km/h erwartet. Damit gehört er zu den schnelleren der Formel E.

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