Formel E

McLaren nutzt Zelltechnologie von Sony für Formel-E-Batterie

Timo Pape

Timo Pape

Dass McLaren Applied Technologies und Sony gemeinsame Sache beim Bau der nächsten Formel-E-Batterie machen, kam schon im August ans Licht. Nun wurden weitere Informationen zur Partnerschaft bekannt. So wird der englische Autobauer auf Zelltechnologie von Sony für die Hardware-Basis zurückgreifen. Das berichtet 'Motorsport.com'. McLaren hatte kürzlich die FIA-Ausschreibung gewonnen, die neue Einheitsbatterie der Formel E ab Saison fünf (2018/19) zu entwickeln.

Darüber hinaus arbeitet McLaren Applied Technologies (MAP) mit dem japanischen Unternehmen Murata Manufacturing zusammen, einem der weltweit größten Zulieferer für elektronische Bauteile. Murata beliefert unter anderem Apple, und Apple stand zuletzt wegen einer potenziellen Kooperation mit McLaren in den Schlagzeilen. Murata hatte Sonys Batterie-Technologie in diesem Jahr aufgekauft.

Murata will die Technologie sowohl in der Smartphone-Branche als auch in der Automobilindustrie zum Laden von Elektroautos nutzen. Gut möglich also, dass die Japaner auch in der Formel E eine wichtige Rolle einnehmen werden. Murata dürfte langfristig darauf abzielen, den Mitbewerber Panasonic im Markt zu überholen. Der liefert derzeit Batterien an Tesla und engagiert sich beim Formel-E-Team Jaguar Racing.

Ein weiterer potenzieller Partner von MAP, der jedoch noch nicht bestätigt wurde, ist SAFT. Der französische Elektronikgigant hatte sich Berichten zufolge bereits ebenfalls um den Status des Batterielieferanten der Formel E beworben. Nachdem jedoch letztlich McLaren das Rennen gemacht hat, könnte SAFT als zusätzlicher Partner an Bord kommen.

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