Formel E

Medienbericht: Formel E wird ab 2020 wohl FIA-Weltmeisterschaft

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Die Formel E könnte ab 2020 eine offizielle FIA-Weltmeisterschaft werden. Das berichtet das Fachportal 'e-racing365' am unter Berufung auf die Ergebnisse eines Treffens der Formel-E-Team-und-Hersteller-Vereinigung (FETAMA) vor wenigen Wochen. Mit dem Start in die siebte Saison der Serie (2020/21) würde die elektrische Formel demnach den gleichen Status wie die Formel 1, WEC oder WRC annehmen. Mit dem Statuswechsel verbunden wäre zudem eine Namensänderung hin zur "FIA Formel-E-Weltmeisterschaft".

Bereits seit mehreren Monaten wird der mögliche WM-Status der Formel E hinter den Kulissen diskutiert. Bislang drangen aber nur wenige Informationen ans Licht der Öffentlichkeit. Bedingung für den Weltmeisterschaftsstatus sind die Teilnahme von mindestens vier Herstellern an den Rennen, die auf mehreren Kontinenten stattfinden müssen. In der laufenden Saison starten in 13 Rennen auf fünf Kontinenten insgesamt neun Hersteller in der Elektroserie. Einzig die mit dem neuen Status verbundenen Kosten verhinderten bislang den Namenstausch zur Formel-E-WM.

"Alejandro (Agag) hat im letzten Jahr angekündigt, dass es einen Langzeit-Plan gibt, um die Serie zu einer Weltmeisterschaft zu machen", erläutert Jaguar-Teamboss James Barclay. "Wir arbeiten derzeit intensiv mit der FIA zusammen, um diesen Wechsel zu vollziehen und einen groben Fahrplan zu erstellen." Neben dem erhöhten internationalen Prestige wären vom WM-Status auch administrative Prozesse betroffen, beispielsweise die Arbeits- und Zusammenarbeitsprozesse bei der Erstellung des Sportlichen und Technischen Reglements.

Nach Informationen des Nachrichtenportals sollen "in Kürze" die ersten Schritte in die Wege geleitet werden, um alle für den Weltmeisterschaftsstatus relevanten Kriterien zu erfüllen. Wie lange die Vorbereitungsphase andauern wird und ob die Pläne für den WM-Status tatsächlich bestehen, konnte bislang jedoch nicht unabhängig verifiziert werden. In einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage von 'e-Formel.de' verzichtete ein Formel-E-Sprecher auf einen offiziellen Kommentar zur Angelegenheit.

Foto: NISMO

"Es war das erste Mal, dass wir das zusammengeschraubte Fahrzeug haben fahren sehen", sagt Xavier Mestelan-Pinon, Direktor bei DS Performance, gegenüber 'e-racing365'. "Den Motor zum ersten Mal anzulassen, war ein toller Moment für unser Technikerteam. Ein Augenblick, den du niemals vergessen wirst."

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