Formel E

Mexiko-Stadt: Stewards warnen vor gelöschten Rundenzeiten

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Wie schon im Vorjahr stellte sich die erste Kurve im Freien Training zum Mexico City ePrix als besonders eng und anspruchsvoll heraus. Trotz Änderungen am Layout der Kurve könnte das Nadelöhr am Start für hohes Unfallpotenzial sorgen. Auch drohten die Stewards mit Strafen für ein Verlassen der Strecke auf der Zufahrt zu Kurve eins. Im Qualifying könnte das sogar für gestrichene Rundenzeiten sorgen.

Die Kurve führt die insgesamt 20 Piloten von der Formel-1-Startgeraden, die eigentlich ganze 1,3 Kilometer lang ist, in einen schnellen Rechtknick, an dessen Ausgang eine Mauer eng am Streckenrand lauert. Auf der Suche nach Zeit verbremsten sich die Fahrer vor Kurve eins reihenweise und mussten den Notausgang nutzen.

Doch vor allem das Verlassen der Strecke auf der Zufahrt zur Kurve macht der Rennleitung Sorgen. Um so viel Schwung wie möglich mitzunehmen, ließen sich die Fahrer im Training oft weit heraustragen und verließen dabei häufig mit allen vier Rädern die Strecke.

"Die Fahrer müssen die Strecke zu jeder Zeit benutzen", heißt es im Protokoll des Fahrer-Briefings vom Freitag. "Die weißen Linien am Streckenrand sind die Begrenzungen des Kurses. Die Randsteine gehören nicht dazu. Wenn kein Teil des Fahrzeugs innerhalb dieser Linien ist, müssen die Fahrer mit Strafen rechnen."

Ausloten der Limits

Im Klartext bedeutet das: Wer sich mit zwei Rädern außerhalb der Strecke befindet, muss nichts befürchten. Wer den Kurs allerdings auch mit den inneren Rädern verlässt, muss damit rechnen, dass die Stewards eine Strafe aussprechen. Im Qualifying könnten dadurch sogar Rundenzeiten von den Monitoren gestrichen werden.

Im 1. Freien Training ließ sich speziell Felix Rosenqvist (Mahindra) besonders weit heraustragen, um seine Rundenzeit zu optimieren. Selbstverständlich sind die Trainings-Sessions dazu gedacht, dass die Limits der Autos und der Strecke ausgelotet werden: Im Qualifying dürfte das, was ihr im unten stehenden Bild sehen könnt, aber für eine Strafe sorgen.

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