Formel E

Mitch Evans krönt sich in Miami zum Formel-E-Rekordsieger: "Der Regen hat mich gerettet"

Redaktion

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Mitch Evans stand in Miami zum 15. Mal ganz oben auf dem Podium und schrieb damit Geschichte in der Formel E. Der Neuseeländer ist der erste Fahrer überhaupt, der in der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft 15 Siege feiern konnte – ein neuer Rekord in der Serie.

Beim dritten Rennen der zwölften Formel-E-Saison stand vor allem eines im Fokus: die richtige Strategie. Insbesondere Jaguar und Evans hatten sich bereits vor dem Start auf den passenden Ansatz festgelegt. Das Rennen wurde als Regenrennen ausgetragen, in der Hoffnung, dass die Strecke gegen Ende abtrocknen würde. Viele Teams passten daraufhin kurz vor dem Start ihre Reifendrücke an – nicht jedoch Jaguar. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte.

Der Regen hielt über die gesamte Renndistanz an und spielte Evans in die Karten. "Der Start der Saison war recht hart für uns. Wir hatten keine Pace, vor allem im Trockenen. Der Regen hat mich gerettet", erklärte Evans nach dem Rennen.

Mit seinem 15. Sieg erreicht der Neuseeländer einen weiteren Meilenstein, bleibt dabei aber ehrgeizig: "15 Siege sind eine tolle Zahl und ich möchte weitere. Aber es gibt noch mehr, was ich in dieser Meisterschaft erreichen will. Der Titel lässt noch immer auf sich warten. Trotzdem ist das etwas, worauf ich stolz sein kann."

Evans blickt positiv in die Zukunft

Der Triumph beim Miami E-Prix 2026 könnte für Evans ein Wendepunkt in der Saison sein. Auch Teamkollege Antonio Felix da Costa zeigte eine starke Leistung, verlor seine Chancen auf ein Podium jedoch durch einen unverschuldeten Unfall mit Felipe Drugovich.

"Ich weiß nicht, was sie im Team gemacht haben – wahrscheinlich das Gegenteil von dem, was im Trockenen funktioniert. Aber es hat sich ausgezahlt. Volle Anerkennung an das Team. Sie haben mir eine Rakete hingestellt", sagte Evans mit einem Augenzwinkern.

Wie der 31-Jährige seinen Rekordsieg feiern wird, wollte er nicht verraten. Dass es dabei feuchtfröhlich zugehen könnte, ist bei Evans jedoch nicht auszuschließen. Wie es für ihn und Jaguar in der Saison weitergeht, zeigt sich am 13. und 14. Februar. Dann reist die Formel E zum ersten "Double-Header" des Jahres in Jeddah.

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