Formel E

Monaco E-Prix: Die XXL-Vorschau zum "Double-Header" im Fürstentum

Theresa König

Theresa König

Monaco ruft: Auch 2026 kehrt die Formel-E-Weltmeisterschaft auf die legendären Straßen des Fürstentums zurück. Während viele der Piloten ihrem Heimrennen entgegenfiebern, bleibt eine spannende Frage offen: Wird die gewohnt glamouröse Kulisse auch in diesem Jahr wieder für ein hochkarätiges Star-Aufgebot im Grid sorgen?

Wo genau findet das Formel-E-Rennen statt?

Monaco - das ist weit mehr als nur Glanz und Glamour am Mittelmeer. Der autonome Küstenstaat ist eine wahre Motorsport-Legende. Während die Geschichte der Grand-Prix-Rennen bereits im Jahr 1929 begann, schlug die Formel E im Jahr 2015 ihr erstes Kapitel im Fürstentum auf. Seit diesem Debüt ist der ikonische Straßenkurs aus dem Rennkalender der Elektroserie nicht mehr wegzudenken und verbindet Tradition perfekt mit der Zukunft des Rennsports.

Fast Stats: Monaco E-Prix

  • Obwohl in Monaco bereits seit Saison 1 gefahren wird, haben erst neun Formel-E-Rennen im Fürstentum stattgefunden. Bis Saison 7 wurde das Rennen nur im 2-Jahres-Rhythmus ausgetragen, seit 2025 ist es ein "Double-Header".
  • Der erfolgreichste Fahrer in Monaco ist Mitch Evans: Von 2021 bis 2024 stand er viermal in Folge auf dem Podium, insgesamt erzielte er hier bereits 98 Punkte.
  • Der einzige Fahrer, der mehr als einmal in Monaco gewinnen konnte, ist Sebastien Buemi. Der Schweizer gewann das Rennen in Saison 1 und Saison 3, außerdem war er im Sonntagsrennen des vergangenen Jahres erneut siegreich.
  • Porsche wartet hingegen immer noch auf sein erstes Podium in Monaco: Die bislang beste Platzierung eines Porsche-Fahrers gelang Antonio Felix da Costa im Vorjahr, der Vierter wurde. Pascal Wehrlein wurde nie besser als Fünfter, obwohl er 2024 auf der Pole-Position stand.
  • Monaco ist das Heimrennen für Citroen Racing - der Rennstall hat seinen Sitz nur rund fünf Minuten Fußweg von der Rennstrecke entfernt. In der Vergangenheit war man hier jedoch nicht sonderlich erfolgreich. Das einzige Podium für das Team, das damals noch unter dem Namen Venturi antrat, erzielte Felipe Massa beim Monaco E-Prix 2019.

TV & Livestream: Wo läuft der Monaco E-Prix?

Der Monaco E-Prix ist ein "Double-Header" und findet am Samstag, den 16. und Sonntag, den 17. Mai 2026 statt. Das Rennwochenende startet mit dem 1. Freien Training am Samstag um 7:30 Uhr. Weiter geht es um 9:10 Uhr mit dem 2. Freien Training, bevor um 10:40 Uhr das Qualifying ansteht. Rennstart ist um 15:05 Uhr.

Am Sonntag startet der Renntag um 8:30 Uhr mit dem 3. Freien Training. Wie am Vortag folgt um 10:40 Uhr das Qualifying, damit um 15:05 Uhr das Rennen gestartet werden kann.

DF1 überträgt in der Saison 2025/26 alle Rennen live im TV und Livestream. In der Schweiz sendet Blue Sport im Free-TV. In Österreich sind die Rennen live bei Krone TV im FreeTV zu sehen. Das Qualifying in Monaco wird ebenfalls von DF1 live übertragen. Für die freien Trainings bietet e-Formel.de wie gewohnt englischsprachige Livestreams an. Im Pay-TV zeigt Eurosport 2 die Rennen von Berlin in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dazu laufen sie auch auf den Streaming-Diensten Discovery+ und HBO Max.

Zusätzlich kannst du - wie immer - alle Sessions des Rennwochenendes in unserem beliebten Formel-E-Liveticker verfolgen.

 

Session Datum Wochentag Start TV/Stream Session Ende TV/Stream TV-Sender/Website
1. Freies Training 16.05.2026 Samstag 07:30 07:30-08:00 08:10 e-Formel.de
2. Freies Training 16.05.2026 Samstag 09:10 09:10-09:40 09:50 e-Formel.de
Qualifying 16.05.2026 Samstag 10:40 10:40-11:45 11:55 DF1 / df1.de
Rennen 16.05.2026 Samstag 14:35 15:05-16:00 16:30 df1.de
3. Freies Training 17.05.2026 Sonntag 08:30 08:30-09:10 09:20 e-Formel.de
Qualifying 17.05.2026 Sonntag 10:40 10:40-11:45 11:55 DF1 / df1.de
Rennen 17.05.2026 Sonntag 14:35 15:05-16:00 16:30 df1.de

alle Angaben in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ)

 

Was macht die Strecke in Monaco so besonders?

Monaco ist die ultimative Reifeprüfung für jeden Rennfahrer. Auf dem ikonischen Stadtkurs am Mittelmeer verschmelzen öffentliche Straßen zu einer Rennstrecke, die keinen Raum für Patzer lässt - jeder Mauerkontakt kann hier das vorzeitige Ende bedeuten. Legendäre Abschnitte und ein Höhenunterschied von 42 Metern machen das Rennen zur anspruchsvollsten Jagd im Kalender. Hier, im Glanz des Fürstentums, zählt fahrerische Finesse weit mehr als pure PS-Stärke.

In welcher Reihenfolge gehen die Fahrer ins Qualifying?

In der Formel E findet die Qualifikation in zwei Abschnitten statt: Gruppenphase und Duellphase. Für das Gruppen-Qualifying wird das Fahrerfeld zunächst in zwei Hälften geteilt, wobei alle Fahrer auf den ungeraden Meisterschaftsrängen (Plätze 1, 3, 5, 7 usw.) in Gruppe A antreten, die Fahrer auf den geraden Rängen in Gruppe B.

Die jeweils vier Piloten, die nach zehn Minuten die schnellsten Rundenzeiten in ihrer Gruppe fahren konnten, ziehen anschließend ins Viertelfinale ein, wo sie sich fortan um die besten Startplätze duellieren. Für das Rennen in Madrid ergeben sich somit folgende Gruppen.

Wettervorhersage: Durchmischt am Mittelmeer

Obwohl Monaco im sonnigen Süden Europas liegt, erreicht das Wetter zum E-Prix voraussichtlich nicht die sommerlichen Werte des letzten Rennwochenendes in Berlin. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken werden im Fürstentum Temperaturen um die 20 Grad erwartet. Das verspricht zwar ideale Bedingungen für die Boliden, doch das Risiko vereinzelter Schauer bleibt bestehen – was die taktische Spannung auf dem Stadtkurs zusätzlich erhöhen könnte.

Wer sind die Favoriten?

Sebastien Buemi gilt als der heimliche Favorit für die diesjährigen Rennen im Fürstentum. Mit bereits drei Siegen ist der Schweizer der unangefochtene Rekordsieger auf diesem prestigeträchtigen Pflaster. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mitch Evans, der frischgebackene Sieger des Berlin E-Prix, reist mit viel Rückenwind an - für ihn ist es zudem ein emotionaler Abschied, da es sein letzter Monaco-Auftritt im Jaguar-Dress sein wird. Bereits viermal stand er hier als Jaguar-Fahrer auf dem Podium. Ebenfalls im Fokus steht der WM-Führende Pascal Wehrlein. Für ihn und Porsche bietet sich die Chance, Geschichte zu schreiben, da das Team aus Stuttgart in Monaco bisher noch nie auf dem Treppchen stand.

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