Formel E

Offiziell: Aguri ab Mexiko mit neuer Gulf-Lackierung

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Jetzt ist es offiziell: Nachdem Aguri-Fahrer Salvador Duran offenbar "aus Versehen" vor einigen Wochen ein Bild des Aguri-Renners mit einer neuen Lackierung auf Instagram veröffentlichte, gab das Team am Mittwochnachmittag die Partnerschaft mit dem amerikanischen Ölkonzern Gulf Oil bekannt. Gulf soll als Titelsponsor auftreten.

Der Ölriese wird dem japanischen Team bereits beim kommenden Rennen in Mexiko-Stadt einen neuen Look schenken. Aguri wird demnach im geschichtsträchtigen weiß-hellblau-orangefarbenen Design auf die Strecke gehen. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde diese typische Gulf-Optik zum Klassiker in Sportwagenserien, ähnlich wie die markante Martini-Lackierung bei Williams in der Formel 1.

"Wir freuen uns, dass wir mit Aguri unser Erbe im Motorsport am Leben erhalten können", präsentiert sich Gulf-Vizepräsident Frank Rutten stolz. "Die Partnerschaft spiegelt bestens wider, dass sich die Automobilindustrie verändert. Die Zukunft wird elektrisch sein - und mit unserem Engagement in der Formel E wird Gulf an der vordersten Front der Entwicklungen stehen." Warum genau sich ein Ölgigant für Elektromobilität einsetzt, ist uns ehrlich gesagt unklar.

Die Partnerschaft von Aguri und Gulf ist nichtsdestotrotz von großer Bedeutung. Schließlich ist es das erste Mal, dass ein großer Ölkonzern wie Gulf einen Schritt in Richtung Elektromobilität wagt. Die Zukunft wird, sonst würde solch ein Weltkonzern wohl kaum in die Formel E einsteigen, elektrisch. Der Deal mit Aguri zeigt abermals, dass der Sport den Weg dorthin ebenen soll.

Erst kürzlich erlangte Gulf eine große mexikanische Benzinlizenz, weshalb der Deal wohl erst jetzt vorgestellt wurde. Am Wochenende steigt in Mexiko-Stadt der erste ePrix auf mittelamerikanischem Boden. Eurosport überträgt ab 22:45 Uhr live.

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