Formel E

Neuer TV-Sender für Saison 8: Formel E wechselt 2022 von Sat.1 zu ProSieben

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Berlin-di-Grassi-Formla-E

Spurwechsel für die Formel E im deutschen TV: Ab 2022 wird die Elektroserie nicht mehr von Sat.1, sondern vom größeren Schwestersender ProSieben ausgestrahlt. 'ran racing' erhofft sich mit dem neuen Sendeplatz höhere Einschaltquoten und eine noch größere Reichweite für die Formel E.

Der Senderwechsel innerhalb der ProSiebenSat.1-Gruppe ist Teil einer Neustrukturierung des 'ran racing'-Formats, in dessen Zuge auch die DTM von Sat.1 zu ProSieben wechseln wird. "Sowohl die DTM als auch die Formel E haben in dieser Saison eine sehr gute Entwicklung gezeigt", findet ProSieben- und Sat.1-Chef Daniel Rosemann.

"Mit dem Wechsel von Sat.1 zu ProSieben wollen wir beiden Rennserien einen weiteren Impuls geben. ProSieben freut sich auf spektakulären und nachhaltigen Motorrennsport."

Bereits in der Vergangenheit sammelte 'ran' gute Erfahrungen mit der Verlegung von Sportveranstaltungen von Sat.1 zu ProSieben. Unter anderem übernimmt ProSieben seit 2018 die Ausstrahlung ausgewählter Playoff-Spiele der American-Football-Liga NFL. Auch den Super Bowl verlegte die Senderfamilie vor drei Jahren erfolgreich zu ProSieben.

Formel E im TV-Mainstream von ProSieben

Mit der Formel E erreichte Sat.1 in der abgelaufenen Saison 2021 insgesamt rund 20 Mio. Zuschauer:innen. Im Schnitt verfolgten die Läufe 454.000 Fans längerfristig, während der durchschnittliche Spitzenwert bei 558.000 lag. Beim Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen erzielte Sat.1 ein Mittel von 5,8 Prozent. Mit dem Wechsel zu ProSieben, so die Hoffnung, soll die Formel E endlich im "TV-Mainstream" in Deutschland ankommen.

Sat.1 übernahm die Formel E im letzten Jahr von Eurosport und vervielfachte die Publikumsgröße (+ 338 Prozent) - insbesondere bei Liveübertragungen. Weltweit blieben die Formel-E-Quoten zuletzt jedoch unter dem Niveau vorausgegangener Jahre. Global sahen sich 316 Mio. Menschen die E-Prix der Elektroformel ein, etwas weniger als in der Saison 2017/18.

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