Formel E

Neues Qualifying: Buemi äußert Bedenken an Super-Pole

Timo Pape

Timo Pape

Pünktlich zur zweiten Saison hat die Formel E den Ablauf ihres Qualifyings verändert. Zwar gehen nach wie vor jeweils fünf Fahrer in vier Gruppen auf die Strecke. Neuerdings gibt es aber einen finalen Shoot-out der schnellsten fünf Piloten um die sogenannte Super-Pole. In der Konsequenz haben die Fahrer neuerdings nur noch eine schnelle Runde in ihrer Gruppe, um sich für die Top-5 zu qualifizieren. Für Vizemeister Sebastien Buemi Grund genug, sich nicht ausnahmslos über den neuen Modus freuen.

“Ich bin nicht gegen das neue Format. Die Idee der Super-Pole ist gut, und die Fans werden es lieben. Es gibt aber einen Punkt, den ich nicht so gut finde, nämlich dass wir in der Gruppenphase nur eine schnelle Runde zur Verfügung haben”, sagt Buemi gegenüber ‘Motorsport.com’. “Solltest du dann in den Verkehr geraten oder gelbe Flaggen geschwenkt bekommen, kannst du es vielleicht nicht mal auf der einen Runde fliegen lassen.”

Welcher Fahrer den ersten Shoot-out der Saison in Peking für sich entscheiden wird, kann Buemi noch nicht abschätzen: “Ich denke, es wird sehr eng zwischen den Teams zugehen, weil die Batterie-Power noch immer dieselbe ist. Außerdem wird das Temperaturmanagement eine kleinere Rolle spielen als bisher, denn die Batterie und auch der Motor können nun deutlich heißer werden.” Das neue Qualifying-Format wird am 24. Oktober seine Premiere feiern.

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