Formel E

NextEV präsentiert erstes Elektroauto "NIO EP9" mit 1.360 PS

Timo Pape

Timo Pape

Formel-E-Hersteller NextEV hat am Montag in London sein erstes Elektroauto für die Straße präsentiert: den NIO EP9. Das optisch eindrucksvolle Hypercar, das mit dem Slogan "Blue Sky Coming" vermarktet wird, verfügt über 1.360 PS Leistung. Es beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht in 7,1 Sekunden die 200-km/h-Grenze und wird in der Spitze bis zu 313 km/h schnell. Nach einem Ladevorgang von 45 Minuten soll der EP9 eine Reichweite von 427 Kilometern schaffen. Schon im kommenden Jahr 2017 will NextEV den Supersportler in China auf die Straße bringen, bevor weitere Märkte folgen sollen.

Der EP9 verfügt über vier Elektromotoren sowie vier eigene Getriebe. Sein Heckflügel passt sich dynamisch je nach Geschwindigkeit an. NextEV setzt auf ein fortgeschrittenes Torque-Vectoring, das die Fahrbarkeit verbessern soll. Außerdem haben die Chinesen extrem große Bremsen an den Rädern verbaut, um der enormen Leistung des Hypercars gerecht zu werden.

NextEV NIO EP9 auf der Nordschleife

Dass der NIO EP9 sportlich einiges auf dem Kasten hat, konnte er bereits auf der Rennstrecke unter Beweis stellen. Am 12. Oktober 2016 brach er auf der Nordschleife des Nürburgrings in 7:05.120 Minuten den Rundenrekord für Elektrofahrzeuge, den bis dahin Toyota (7:22.329) inne hatte. Gleiches gelang NextEV auf dem Circuit Paul Ricard am 4. November in Frankreich. NextEV positioniert seinen NIO EP9 deshalb als schnellstes Elektroauto der Welt.

Die beiden NextEV-Fahrer Nelson Piquet jr. und Oliver Turvey wohnten dem Launch-Event in der britischen Hauptstadt ebenfalls bei. Vor der Präsentation hatten sie bereits die Gelegenheit, den EP9 auf der Rennstrecke zu fahren. "Als Rennfahrer liebst du natürlich schnelle Autos", sagt Piquet. "Der EP9 hat einen unheimlich hohen Anpressdruck. Das Auto ist einfach der Wahnsinn."

Passend zum Launch des ersten Straßenautos hat NextEV auch sein Formel-E-Auto in entsprechend neuer Folierung präsentiert. Ob wir den Look aus London auch am 18. Februar beim nächsten Rennen in Buenos Aires sehen werden, bleibt abzuwarten. Wie gefällt euch die NIO-Optik und glaubt ihr, dass sie für den Rest der Saison bestehen bleibt?

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