Formel E

Paddock-Geflüster: Newsticker zu allen wichtigen Fahrerlager-Themen der Formel E in Portland

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Portland-Electric-Banner

Die Formel E fährt an diesem Wochenende zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Portland. Was das Fahrerlager neben dem Streckengeschehen sonst noch so beschäftigt, erfährst du wie immer in der aktuellen Ausgabe unserer beliebten Serie "Paddock-Geflüster". Wir aktualisieren diesen Nachrichtenticker regelmäßig im Laufe des Wochenendes.

>>> Technik-Probleme bei Jaguar-Antrieben

[24.06. | 20:40] Wie unser Kollege Sam Smith aus Portland berichtet, gab es im 2. Freien Training mehrere Probleme bei den Fahrzeugen mit Jaguar-Antrieb: Am Envision-Boliden von Sebastien Buemi wurde im Anschluss an die Session gar die Batterie gewechselt. Welches Problem genau aufgetreten war, ist noch nicht bekannt.

Aber auch beim Werks-Jaguar von Mitch Evans gab es Schwierigkeiten: Der Neuseeländer blieb am Ende des 2. Freien Trainings in der Boxengasse stehen. Da das Fahrzeug "rot" war, die Warnleuchte am Rennwagen also keinen sicheren Zustand anzeigte, musste der Jaguar von speziell geschultem Personal in Schutzkleidung geborgen werden. Es bestand die Gefahr eines Stromschlags.

>>> Ausverkauftes Haus in Portland

[24.06. | 19:50] Wie die Formel E am Freitag bekannt gab, seien sämtliche Tickets für das Debütrennen der Elektroserie auf dem Portland International Raceway verkauft worden. Nach Informationen von e-Formel.de sollen am Samstag 14.000 Besucher:innen vor Ort sein.

>>> Lindsay Vonn fährt Jaguar I-Pace in Portland

[24.06. | 12:45] Die ehemalige Ski-Rennläuferin Lindsay Vonn hat in Portland eine Runde mit einem Jaguar I-Pace gedreht. Nach einer kurzen Anleitung durch Safety-Car-Fahrer Bruno Correia übernahm die US-Amerikanerin selbst das Steuer. Wie sie sich dabei geschlagen hat, kannst du im untenstehenden Video sehen, das die Formel E anschließend veröffentlicht hat.

>>> Pole to Pole: Expeditions-Schriftzug auf Nissan-Autos

[24.06. | 12:20] Die Rennwagen von Sacha Fenestraz und Norman Nato tragen in Portland einen neuen Schriftzug: "Pole to Pole". Dabei handelt es sich um den Titel einer Expedition, bei der das Ehepaar Chris und Julie Ramsay mit einem vollelektrischen (modifizierten) Nissan Ariya eine Strecke von 27.000 km vom magnetischen Nordpol in der gefrorenen Arktis über Nord- und Südamerika bis zum Südpol in der Antarktis fahren wollen. Seit dem 30. März ist das Paar unterwegs und macht derzeit in Portland halt. Das Ziel wollen die beiden nach neun Monaten erreichen.

>>> Jaguar-Transferkarussell: Fenestraz oder Cassidy?

[24.06. | 11:45] Wie die Kollegen von The Race spekulieren, könnte Sacha Fenestraz nach dem Ende seines Nissan-Vertrages 2025 zurück zu Jaguar wechseln und dort Sam Bird ersetzen. Der routinierte Brite könnte demnach - trotz seiner durchwachsenen Form und zwei teaminternen Kollisionen mit Mitch Evans in Hyderabad und Jakarta - für das kommende Jahr noch einmal einen neuen 1-Jahres-Vertrag erhalten. "Er ist ein großartiger Typ", sagt Jaguar-Teamchef James Barclay über Fenestraz, der in der Vergangenheit bereits Testfahrer beim Team war und unter anderem beim ersten Shakedown das Gen3-Auto gefahren war.

Als Alternative zu Fenestraz wird Nick Cassidy gehandelt, womit Jaguar ein rein neuseeländisches Fahrerduo bekäme. Diese Lösung hätte mehrere Vorteile: Cassidy könnte bereits in der kommenden Saison von Envision zum Werksteam wechseln und ist zudem sehr gut mit Evans befreundet. Da Jaguar in diesem Fall jedoch seinem Kundenteam den Topfahrer abwerben würde, könnte sich das nachteilig auf die Zusammenarbeit der beiden Teams auswirken. "Wir kommentieren Fahrerangelegenheiten nicht, aber er (Cassidy) ist hier am richtigen Ort", wird Envision-Teamchef Sylvain Filippi zitiert.

Als potenzieller Nachfolger für Cassidy wäre Jack Aitken eine Option. Der britisch-koreanische Rennfahrer hatte beim Rookie-Test in Berlin überzeugt und darf beim Rookie-Training in Rom den Boliden des Jaguar-Teams erneut steuern.

>>> 276,6 km/h - Mitch Evans stellt neuen Formel-E-Speed-Rekord auf

[24.06. | 11:00] Jaguar-Pilot Mitch Evans hat im 1. Freien Training einen neuen Formel-E-Rekord aufgestellt: Der Neuseeländer erreichte mit seinem Jaguar I-Type 6 eine Höchstgeschwindigkeit von 276,6 km/h. Das war noch einmal mehr als 12 km/h schneller als der Bestwert in Sao Paulo, wo Sergio Sette Camara den bisherigen Rekord erzielt hatte.

 
 
 
 
 
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>>> Attack-Mode wie in Jakarta

[23.06. | 16:45] Das Experiment in Indonesien scheint geglückt - jedenfalls auch Sicht der Formel E: Die Fahrer haben beim Rennen in Portland erneut insgesamt acht Minuten lang den Attack-Mode zur Verfügung. Nachdem in der ersten Saisonhälfte vier Minuten lang die maximale Leistung von 350 kW verwendet werden durften, verdoppelte die FIA für den Jakarta E-Prix die Dauer. Wie üblich müssen sich die Fahrer vor der ersten Aktivierung für die Aufteilung der acht Minuten festlegen und haben dabei drei Optionen zur Auswahl: 6+2 Minuten, 4+4 Minuten oder 2+6 Minuten.

>>> Formel E passt Regeln für "IndyCar-Boxengasse" an

[23.06. | 16:30] Die Formel E passt aufgrund der baulichen Situation der Boxengasse in Portland ihre Vorgaben an: Wie in den USA typisch, sind die Garagen der Teams durch eine niedrige Mauer von der Boxengasse getrennt. Jedes Team erhält vor dieser Mauer einen Bereich zugewiesen, in dem Reifenwechsel und Reparaturen während der Trainings und Rennen durchgeführt werden müssen. Die Fahrzeuge müssen daher zehn Minuten vor dem Beginn einer Session aus der Garage in die Boxengasse geschoben werden - das Fahren mit eigenem Antrieb ist verboten.

>>> Shakedown mit voller Leistung

[23.06. | 16:00] Neue Regeln für die Premiere auf dem Portland International Raceway: Anstatt mit maximal 110 kW dürfen die Fahrer im Shakedown eine Runde mit voller Leistung von 350 kW fahren. In den anderen beiden Runden der Session dürfen sie maximal 300 kW verwenden, also den regulären Rennmodus.

Der Shakedown dient den Fahrern normalerweise dazu, nach dem Transport drei Runden zu absolvieren und dabei grundlegende Funktionen des Autos und die Funkverbindung rund um den Kurs zu testen. Rundenzeiten werden im Shakedown offiziell nicht genommen und auch nicht veröffentlicht. Die Session startet am Freitagabend um 23:30 Uhr deutscher Zeit, wird aber nicht übertragen.

>>> Jaden Smith gestaltet Gen3-Showcar

[23.06. | 11:20] Der US-amerikanische Rapper, Schauspieler und Modedesigner Jaden Smith hat für den Portland E-Prix die Folierung eines Formel-E-Showcars gestaltet. Smith entschied sich für ein mattschwarzes Design, auf dem er Darstellungen aus Mathematik, Physik und Geschichte verewigte - seine Lieblingsfächer zu Schulzeiten. Es war bereits der zweite Besuch von Smith bei der Formel E: Im Vorjahr war er beim New York City E-Prix zu Gast, wo er sogar eine Runde im Gen2-Showcar drehen durfte.

>>> David Beckham entwirft Luxus-Versionen für Maserati-Modelle

[23.06. | 09:47] Maserati hat vor dem Portland E-Prix eine neue Luxusserie für seine Straßenfahrzeuge vorgestellt: Fouriserie Essentiells. Die ersten beiden Konfigurationen wurden vom ehemaligen Fußballprofi und Maserati-Markenbotschafter David Beckham entworfen. Neben der Außenfarbe "Night Interaction" in Kombination mit einer hellbrauen Lederausstattung gibt es die beiden Modelle MC20 und Grecale auch in der dunkelgrünen Lackierung "Verde Royale" mit einer dunkelbraunen Lederausstattung.

>>> Kapstadt-Veranstalter "verhalten optimistisch" für 2024

[22.06. | 17:40] Im 17 Rennen umfassenden Rennkalender der Saison 2024, der in dieser Woche bekannt gegeben wurde, fehlen bislang noch drei Austragungsorte. Eine der Städte, die bislang nicht fest sind, ist Kapstadt. Eine Studie ergab, dass das Rennen fast 1,1 Milliarden Rand (umgerechnet rund 54 Millionen Euro) an wirtschaftlichen Aktivitäten erwirtschaftete. Zudem erhielt die südafrikanische Stadt durch das Rennen eine der größten Medienpräsenzen in den vergangenen zehn Jahren.

Iain Banner, Vorsitzender des lokalen Promoters e-Movement, meint bei Slipstream SA: "Wir sind verhalten optimistisch, diesen Prozess bis Ende Juli abschließen zu können." Alberto Longo, Chief Championship Officer der Formel E und damit zuständig für den Rennkalender, beschreibt: "Die Formel E befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Kapstadt und vielen weiteren Städten, die ein Formel-E-Rennen ausrichten möchten. Nachdem wir gerade 2023 abgeschlossen haben, arbeiten wir fleißig an den Garantien für 2024."

>>> Nissan-Motorsportabteilung präsentiert nachhaltige Streetwear-Kollektion

[22.06. | 14:15] NISMO, die Motorsportabteilung des japanischen Herstellers Nissan, hat vor dem Portland E-Prix eine neue Streetwear-Kollektion mit dem Namen NISMO Thrifted gezeigt. Diese wurde gemeinsam mit Boho Basement, einem auf nachhaltige Streetwear spezialisierten Unternehmen aus Pennsylvania, entwickelt. Die Kleidungsstücke werden dabei aus alten Vintage-Rennanzügen von NISMO geschneidert.

>>> Andretti-Fahrer besuchen Heimspiel der Portland Timbers

[22.06. | 13:25] Jake Dennis und Andre Lotterer haben am Mittwochabend vor dem Rennen das Heimspiel der Fußballmannschaft Portland Timbers besucht. Die "Holzfäller" spielen in der Major League Soccer, der höchsten Nordamerikanischen Fußball-Liga, und wurden dort 2015 sogar Meister. Dennis und Lotterer bekamen vor dem Spiel Trikots mit ihren Startnummern geschenkt. Die Anwesenheit der beiden Andretti-Piloten im Providence Park hat der Mannschaft jedoch wenig Glück gebracht: Portland verlor das Spiel gegen Chicago Fire mit 1:2.

>>> Fahrrad-Tour durch LA für Felix da Costa, Nato & Vandoorne

[22.06. | 12:50] Antonio Felix da Costa, Norman Nato und Stoffel Vandoorne nutzten die Zeit vor dem Portland E-Prix zu einem Abstecher nach Los Angeles, wo sie auf Fahrrädern die Stadt unsicher machten. Der amtierende Formel-E-Champion Vandoorne zeigte im Anschluss ein paar Schnappschüsse auf seinem Instagram-Account.

 
 
 
 
 
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>>> Bald weniger VIP-Gäste in der Startaufstellung?

[22.06. | 12:05] Die FIA könnte die Anzahl von Besucher:innen in der Startaufstellung vor den Formel-E-Rennen stark reduzieren. Im Rahmen der Sitzung des Welt-Motorsport-Rates kurz vor dem Portland E-Prix wurde ein Zwischenfall beim Großen Preis von Spanien in der Formel 1 diskutiert: Hier standen Gäste der Startaufstellung, darunter der brasilianische Fußballstar Neymar jr., noch am Streckenrand, als die Fahrer bereits in die Einführungsrunde starteten.

"Wir müssen die Lehren aus dem Vorfall beim Großen Preis von Spanien ziehen", wird FIA-Präsident Ben Sulayem in einer Pressemitteilung des Automobil-Weltverbandes zitiert. "Das ist nicht nur in der Formel 1 ein Problem, sondern auch in der Formel E und der Langstrecken-Weltmeisterschaft sowie in anderen Kategorien, wie ich aus meinen jüngsten Erfahrungen mit zu vielen Leuten in der Startaufstellung bei einigen Veranstaltungen weiß. Ich zweifle nicht daran, dass sich der Veranstalter in allen Fällen an die FIA-Vorschriften für Sicherheit und Schutz hält. Es ist die Pflicht der FIA, ein sicheres Umfeld für alle zu gewährleisten. Die Sicherheit im Motorsport ist die oberste Priorität des Verbandes."

>>> Wasserspender, HVO, Girls on Track: Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Portland

[22.06. | 11:25] Wie bei jedem Event führt die Formel E auch im Rahmen des Portland E-Prix diverse Maßnahmen zur Nachhaltigkeit durch. Neben dem Girls-on-Track-Programm, das am Wochenende eine Talkrunde zum Thema "Inklusion von Frauen im Motorsport" durchführt, wird der Strom für das Event in Oregon erneut durch hydriertes Pflanzenöl (HVO) erzeugt, das aus Abfallprodukten der Lebensmittelproduktion hergestellt wird. Zudem gibt es für die Fans drei kostenlose Wasserspender, dazu werden 36.000 Pappbecher mit FSC-Zertifikat bereitgestellt. Die Auszeichnung des Forest Stewardship Council besagt, dass das verwendete Holz aus einer verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung stammt.

>>> Vorsaison-Testfahrten wieder im Oktober

[22.06. | 10:50] Formel-E-Fans dürfen sich auf eine kürzere Formel-E-freie Zeit nach dem Saisonfinale in London freuen: Die Vorsaisontests in Valencia finden in diesem Jahr wieder bereits im Oktober statt, nämlich von 23. bis 27.10.2023. Die Pause beträgt damit weniger als drei Monate. Bereits in den Saisons 4 bis 6 hatte die Formel E die Spanien-Testfahrten im Oktober durchgeführt, war nach der Pandemie aber in den Zeitraum Ende November bis Mitte Dezember gewechselt. Der Nachteil an den früheren Testfahrten: Die Pause zwischen den Tests und dem Saisonstart am 13. Januar 2024 ist mit elf Wochen deutlich länger als in den letzten Jahren.

>>> Nissan zeigt Formel-E-Auto bei Milano Monza Motor Show

[22.06. | 10:15] Nissan hat am vergangenen Wochenende bei der Milano Monza Motor Show im Fahrerlager der Formel-1-Rennstrecke im Königlichen Park von Monza seinen Gen3-Boliden präsentiert. Der japanische Hersteller zeigte dort zudem seine elektrifizierten Crossover-Modelle und warb für den Rom E-Prix, der in rund drei Wochen in der italienischen Hauptstadt stattfinden wird.

>>> Chief Commercial Officer Matt Scammell verlässt Formel E

[22.06. | 09:08] Wie die Kollegen von The Race berichten, hat Chief Commercial Officer Matt Scammell seinen Posten aufgegeben. Scammell wechselte im Januar 2022 vom FC Liverpool zur Rennserie und galt als Vertrauter von Ex-Geschäftsführer Jamie Reigle, mit dem er bereits zuvor bei Manchester United zusammengearbeitet hatte.

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