Formel E

Paddock-Geflüster: Newsticker zu allen wichtigen Fahrerlager-Themen der Formel E in Seoul

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Ein letztes Mal in ihrer Gen2-Ära trägt Formel E an diesem Wochenende einen "Double-Header" aus. Was das Fahrerlager in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul neben den großen sportlichen Themen sonst noch so beschäftigt, erfährst du in der aktuellen Ausgabe unserer Serie Paddock-Geflüster. Wir updaten diesen Nachrichtenticker regelmäßig im Laufe des Wochenendes.

>>> DS Techeetah partnert mit Islam-konformer Kryptowährung

[13.08. | 04:00] Neuer Sponsor für DS Techeetah: Beim Seoul E-Prix prangt seitlich auf der Fahrzeugnase der Schriftzug von Caizcoin, der ersten Islam-konformen Kryptowährung. Ob das Techeetah-Team im kommenden Jahr noch in der Startaufstellung der Formel E stehen wird, ist nichtsdestotrotz sehr fraglich.

>>> Porsche-Abschiedsvideo für Andre Lotterer

[13.08. | 02:15] Andre Lotterer wird in Seoul seine letzten beiden Formel-E-Rennen für das Porsche-Werksteam bestreiten. Porsche nahm dies zum Anlass, den gebürtigen Duisburger mit einem Video zu verabschieden.

Lotterer bei Porsche ist nicht der einzige Abschied, den wir in Seoul erleben. In einer Fotostrecke haben wir sieben weitere Dinge aufgeführt, die wir nach dem Wochenende definitiv vermissen werden.

 
 
 
 
 
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>>> Fahrzeuge müssen früher unter Strom stehen

[13.08. | 02:00] Für dieses Wochenende hat die Formel E eine Änderung an der "Grid Procedure" vorgenommen, welche die Abläufe in der Startaufstellung regelt. So müssen die Autos nun bereits zehn Minuten vor den Start unter Strom stehen. Paragraf 36.7 des Sportlichen Reglements legt diesen Zeitpunkt eigentlich auf drei Minuten vor dem Start fest.

Hintergrund ist das Streckenlayout in Seoul: Die Fahrzeuge stellen sich zum Vorstart zunächst in der Stadion-Sektion auf, um anschließend erst Richtung Startaufstellung zu fahren. Daher benötigen die Mechaniker und Ingenieure deutlich mehr Zeit als sonst, um zurück in die Boxengasse zu kommen.

>>> Mercedes-EQ bedankt sich zum Abschied bei Mitarbeiter:innen

[12.08. | 19:30] Mercedes-EQ hat zum Abschied aus der Formel E ein Dankeschön an alle seine Mitarbeiter vorbereitet: Die Namen sämtlicher Teammitglieder stehen beim letzten Rennwochenende des Teams auf dem Seitenkasten der beiden Boliden.

>>> Pikachu-Parade beim Seoul E-Prix

[12.08. | 18:30] Die Formel E ist bekannt dafür, ihr Rahmenprogramm regelmäßig den lokalen Interessen und Vorlieben anzupassen, insbesondere mit dem Blick auf die jüngere Generation. So auch in Seoul: Pokemon Korea ist beim Event vertreten - mit einer Parade riesiger Pikachus, eigenen Fan-Shops, "Pokemon Go!"-Aktivierungen und vielen Fotomöglichkeiten.

>>> "Jeandre"-Wiedervereinigung

[12.08. | 18:15] Formel-E-Fans haben lange darauf gewartet, nun ist das "Bromance-Traumpaar" endlich zurück: Jean-Eric Vergne und Andre Lotterer, früher Teamkollegen bei Techeetah, haben beim London E-Prix eine gemeinsame Episode des TAG-Heuer-Podcasts "On the Edge" aufgenommen. 42 Minuten dauert die Folge, in der die beiden Freunde über Momente sprechen, die sie geprägt haben, über gemeinsame Leidenschaften und darüber, wie ihre Freundschaft ihre Einstellung zum Rennsport verändert hat. Unser Fazit: absolute Hörempfehlung!

>>> "Danke Mercedes"

[12.08. | 18:00] WM-Spitzenreiter Stoffel Vandoorne wird beim Saisonfinale mit einem besonderen Helmdesign an den Start gehen: Anstelle seines gelben Kopfschutzes trägt der Belgier am letzten Formel-E-Wochenende des Mercedes-Werksteams einen weiß-schwarzen Helm. Auf der Oberseite prangt dabei groß der Schriftzug "Danke Mercedes".

>>> Simona de Silvestro erneut Porsche-Ersatzfahrerin

[12.08. | 17:30] In Südkorea ist die Schweizerin Simona de Silvestro erneut als dritte Fahrerin bei Porsche vor Ort. Sie teilt sich diese Rolle in dieser Saison mit ihrem Landsmann Neel Jani. Sollten Andre Lotterer oder Pascal Wehrlein noch kurzfristig ausfallen, so darf de Silvestro das Steuer des Porsche 99X Electric mit der neugestalteten Lackierung übernehmen.

>>> "Formel-E-Jungs" rufen bei Otmar Szafnauer an

[12.08. | 17:30] Der Aufreger in der Motorsportwelt in der vergangenen Woche war die Vertragsposse um Formel-2-Champion Oscar Piastri: Der Australier wurde nach der Bekanntgabe des Wechsels von Fernando Alonso zu Aston Martin in einer Nacht-und-Nebelaktion von Alpine als Stammpilot für die Formel-1-Saison 2023 vorgestellt, widersprach dieser Darstellung jedoch in den Sozialen Medien: Die Bekanntgabe sei ohne seine Zustimmung erfolgt, er werde 2023 nicht für Alpine fahren.

Einige Formel-E-Piloten nutzten die Situation, um sich selbst bei der Vergabe des F1-Cockpits ins Spiel zu bringen. "Ich hatte viele Anrufe von allen möglichen Leuten", sagte Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer diese Woche gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters'. "Einige der Jungs aus den Nachwuchsformeln, einige der Formel-E-Jungs. Vielleicht acht oder zehn."

Ob sich ein Pilot aus der Elektroserie in der engeren Auswahl befindet, ist nicht bekannt. Beim Großen Preis von Frankreich hatte der amtierende Formel-E-Weltmeister Nyck de Vries bei einem Freien Training das Cockpit von Lewis Hamilton übernommen und dabei durchaus überzeugt...

>>> Lucas di Grassi springt mit Tweet auf "Piastri-Zug" auf

[12.08. | 17:00] Lucas di Grassi hat die Bekanntgabe seines Wechsels zu Mahindra dazu genutzt, einen ähnlichen Tweet wie Oscar Piastri zu verfassen - jedoch mit genau herumgedrehter Aussage.

"Soweit ich weiß, hat Mahindra FE mit meinem Einverständnis am späten Nachmittag eine Pressemitteilung herausgegeben, dass ich nächstes Jahr für sie fahre. Das ist nicht falsch, und ich habe einen Vertrag mit Mahindra für einige Jahre unterschrieben. Ich werde nächstes Jahr nicht in meinem Wohnzimmer sein."

>>> Zuwachs bei Familie Vergne

[12.08. | 04:00] Vaterfreuden bei Formel-E-Pilot Jean-Eric Vergne! Am 3. August brachte seine Ehefrau Fiorina Benveniste-Schuler Vergne das erste Kind des Paares auf die Welt - Leo Vergne. "Ich kann euch nicht sagen, wie speziell sich das anfühlt", freut sich der DS-Rennfahrer in einem Instagram-Post über den Familienzuwachs. "Jetzt weiß ich, dass wir auf keinen Fall verstehen können, was Mütter durchmachen." Wir gratulieren herzlich! Übrigens: Auch Lucas di Grassis Sohn heißt Leo.

 
 
 
 
 
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>>> "Dummy-Grid" im Stadion

[11.08. | 19:00] Die Strecke in Südkorea wartet mit einer Besonderheit auf: Die Fahrzeuge stellen sich vor dem Start zunächst in einem sogenannten Dummy-Grid in der Stadion-Sektion auf, bevor sie rund 1,5 Kilometer bis zur Startlinie fahren. Es ist anzunehmen, dass die Formel E die Momente vor dem Start so mit einer Bühnenshow verbinden will: In der Mitte des Stadions befindet sich eine große Open-Air-Bühne, auf der neben diversen Konzerten am Wochenende auch die beiden Siegerehrungen nach den Rennen stattfinden werden.

>>> Kurzfristige Verlegung der Attack-Zone

[11.08. | 18:30] Die Formel E hat buchstäblich in letzter Minute noch die Positionierung der Attack-Zone im Stadion geändert: Statt auf der Außenbahn von Kurve 10 befindet sich diese nun auf der Innenseite zwischen den Kurven 11 und 12. Außerdem wurden die Ein- und Ausfahrt der Boxengasse überarbeitet.

>>> Hab ich nicht irgendwas vergessen?

[11.08. | 18:00] Auch Formel-E-Rennfahrer vergessen schon mal was. So auch Oliver Askew, der in der vergangenen Woche ein Bild auf seinen Social-Media-Kanälen postete, auf dem die Geo-Lokalisierung seiner beiden Airpods zu sehen war. Der linke Mini-Lautsprecher befand sich bei ihm in München, wo er sich gerade im BMW-Simulator auf den Seoul E-Prix vorbereitete, während sich der rechte im Südosten Englands befand - mutmaßlich in London, wo die Formel E vor zwei Wochen gastierte.

Das passierte ihm offensichtlich aber nicht zum ersten Mal: Er postete ein weiteres Bild, auf dem der Standort eines weiteren rechter Ohrhörers zu sehen war: Dieser liegt in Florida.

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