Formel E

Porsche "im Flow" - Pascal Wehrlein reist mit guten Erinnerungen nach Rom und hofft auf Regenrennen

Svenja König

Svenja König

Pascal-Wehrlein-Valencia

Pascal Wehrlein und Andre Lotterer haben beim Mexico City E-Prix den ersten Doppelsieg für Porsche in der Formel E gefeiert. Bei Rom E-Prix in drei Wochen werden die Karten neu gemischt - auch wenn das Team aus Stuttgart mit guten Erinnerungen an die italienische Hauptstadt und einer höheren Erwartungshaltung anreist. Für Pascal Wehrlein gehe es vor allem darum zu verstehen, was zuletzt gut geklappt hat.

Am 11. April 2021, dem Tag des zweiten Rom-Laufs in Saison 7, feierte Pascal Wehrlein für seinen neuen Arbeitgeber Porsche gleich seine erste Podiumsplatzierung. 363 Tage später hat er nun die Möglichkeit, dies zu wiederholen oder gar zu verbessern. "Letztes Jahr haben wir direkt das zweite Wochenende in Rom bestritten", erinnert sich der ehemalige Formel-1-Pilot im Porsche-Podcast 'Inside-E'. "Und ich bin gleich Dritter geworden, deshalb nehme ich viel positive Energie mit nach Rom."

Damals wurde das Rennen nach einem Regen-Qualifying hinter dem Safety-Car eröffnet, um die Sicherheit der Fahrer auf der nassen Strecke zu gewährleisten und Massenkarambolagen zu vermeiden. "Dass es geregnet hat, hat mir gut gefallen. Daher würde ich mich auch dieses Jahr über ein Regenrennen freuen. Natürlich mehr für das Fahrerische als für die Fans - die würden trockenes Wetter sicher bevorzugen", so der Porsche-Pilot weiter.

Obwohl Wehrlein vor dem Rom E-Prix noch einen Urlaub in der Karibik einschiebt, laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren: "Nach dem Rennen sind die Post-Meetings das Wichtigste, um zu besprechen, was hätte besser laufen können beziehungsweise um zu verstehen, warum etwas gut geklappt hat. Und direkt im Anschluss beginnt die Vorbereitung auf das nächste Rennen."

Andre-Lotterer-Red-Light-Mexico

Lotterer: "Haben die Erwartung zu gewinnen"

Auch Teamkollege Lotterer kann auf positive Erinnerungen in Rom zurückblicken. Vor der Pandemie fuhr er in der "Ewigen Stadt" zweimal aufs Podium - allerdings noch im DS Techeetah. "Rom ist eine der coolsten Strecken in der Formel E", sagt der 40-Jährige im Podcast. Die 3,3 Kilometer lange Strecke sei "sehr herausfordernd zu fahren - das ist ähnlich wie in Riad. Allerdings gibt es mehr 90-Grad-Kurven und viele Bergauf- und Bergab-Passagen. Für die Formel E ist es eine recht lange Strecke, aber sie hat trotzdem Straßenkurs-Charakter."

Obwohl Lotterer 2021 in Rom keine Punkte sammeln konnte, habe Porsche dort eine gute Leistung gezeigt und verfüge in dieser Saison über ein noch stärkeres Gesamtpaket. Das erhöht allerdings auch die Erwartungshaltung mit Blick auf Rennsiege und potenzielle Meisterschaften: "Aktuell sind wir im Flow", so der gebürtige Duisburger. "Da haben wir natürlich auch die Erwartung zu gewinnen. Aber wenn wir das Maximum an Punkten rausholen, ist das auch gut - auch wenn es Platz 5 ist. Wir wollen unser Bestes geben."

Für Lotterer stehen in der Zwischenzeit noch Trainingslager in den Bergen und Zeit zu Hause mit der Familie auf dem Programm. Der Rom E-Prix findet am 9. und 10. April statt.

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