Formel E

Schaeffler-Boss Gutzmer: Erwarten einiges in der Formel E

Timo Pape

Timo Pape

Beim Saisonauftakt in Peking gab es für das Abt-Team eine erfolgreiche Premiere des neuen Elektromotors ‘ABT Schaeffler FE01′. Mit Platz zwei von Lucas di Grassi wurde die harte Arbeit des Teams und der Ingenieure von Technologiepartner Schaeffler belohnt. Prof. Dr. Peter Gutzmer, Technologie-Vorstand bei Schaeffler, reiste höchstpersönlich in die chinesische Hauptstadt, um den ersten Auftritt des neu entwickelten Elektromotors zu verfolgen.

Für Schaeffler begann mit der neuen Saison ein neues Kapitel in ihrer Motorsportgeschichte. Höheres Drehmoment, verbesserter Wirkungsgrad, bestmögliche Effizienz und hohe Zuverlässigkeit, das sind die Fakten des Motors, der als Herzstück des Abt-Boliden den Namen ABT Schaeffler MGU 01 trägt.

Als exklusiver Technologiepartner hat das Unternehmen gemeinsam mit der Abt-Mannschaft den kompletten Antriebsstrang des Elektro-Formelautos entwickelt. Dazu zählt ein neues Getriebe, das über drei Gänge verfügt sowie ein optimiertes Fahrwerk und die entsprechende Software. “Wir sind alle Bereiche, die durch das Reglement freigegeben sind, angegangen und haben gemeinsam mit unseren Partnern eigene, optimierte Lösungen entwickelt”, so Gutzmer.

“Ich bin schon nervös”, räumte er noch vor dem ersten Kräftemessen in China offen ein. Der 61-Jährige konnte mit dem Auftritt des Abt-Teams schließlich jedoch wahrlich zufrieden sein, denn die eingesetzten vier Motoren (je zwei von Lucas di Grassi und Daniel Abt) liefen zuverlässig und effizient. Das Ziel des ABT Schaeffler Audi Sport Teams: Siege, Podiumsplätze und eine gute Rolle im Titelkampf spielen. “Wir erwarten einiges. Wir wollen konkurrenzfähig sein”, gibt Gutzmer die Parole aus. “Die Formel E ist richtungsweisend für die Zukunft der Elektromobilität.”

Seine Ingenieure müssen sich dem harten Wettbewerb und den Herausforderungen stellen und lernen, wie sie sich in dem neuen Umfeld der Formel E bewegen. “Sie bekommen das Gespür und das Wissen, ob Elektrofahrzeuge zukünftig im Alltag beispielsweise ein, zwei oder drei Gänge benötigen”, so Gutzmer. Wichtige Faktoren seien Effizienz und verschiedene Getriebearten. Auf der in Peking gelegten Basis will das deutsche Formel-E-Team bereits in Putrajaya aufbauen und um den Sieg kämpfen.

Prof. Dr. Gutzmer im YouTube-Video:

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