Formel E

Rene Rast: "Stand auch mit anderen Teams in Kontakt"

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Rene Rast feiert am Samstag seine Formel-E-Premiere in Berlin. Der deutsche Langstreckenspezialist wurde als Ersatz für den verhinderten Antonio Felix da Costa eingesetzt und wird für das Team Aguri an der Seite von Qinghua Ma an den Start gehen.

"Ich freue mich wirklich auf diese Chance", sagt Rast in der Pressekonferenz am Freitag. "Ich wusste ja, dass Felix da Costa in Berlin ausfallen wird. Letzte Woche bekam ich dann einen Anruf vom Team, ob ich nicht einspringen wolle, und ich stimmte zu." Rast testete in der vergangenen Woche für zwei Tage in Aguris Formel-E-Simulator in Monaco.

Dass der 29-Jährige für das britische Team an den Start geht, stand nicht immer fest. "Schon zu Beginn der Saison stand ich mit mehreren Formel-E-Teams in Kontakt", verrät er. Letzten Endes fand er aber kein festes Cockpit. "Eine komplette Saison zu fahren, wäre schön gewesen – das wäre auch ein Ziel für die Zukunft –, aber jetzt muss ich mich erst einmal voll auf dieses Rennen konzentrieren."

Das letzte Mal, als Rene Rast ein Formelfahrzeug bewegte, war 2004 in der ADAC Formel BMW. Auch e.dams-Fahrer Sebastien Buemi fuhr in diesem Jahr in der Serie mit. Ein großer Unterschied zur Juniorenserie ist unter anderem das Lenkrad: "Es sind viel mehr Knöpfe und Regler am Lenkrad", bemerkt Rast, "das war anfangs etwas schwierig zu verstehen. Mal schauen, was wir morgen aus dem Training herausholen können."

Der Berlin ePrix findet am morgigen Samstag in der Innenstadt der deutschen Hauptstadt unweit des Alexanderplatzes statt.

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