Formel E

Senna würde gern Tesla fahren

Timo Pape

Timo Pape

Die Formel E hat das erklärte Ziel, Elektromobilität voranzutreiben und die Verkäufe von batteriebetriebenen Straßenfahrzeugen anzukurbeln. Sicher trägt sie bei den Formel-E-Fans dazu bei, dass Elektroautos als cooler und spaßiger wahrgenommen werden. Allerdings hat die Elektromobilität ihren ganz großen Durchbruch noch vor sich. Zu wenig ausgebaut ist die Lade-Infrastruktur bislang.

Glücklicherweise gibt es Vorreiter wie Tesla. Der US-amerikanische EV-Hersteller stattet seine Märkte in Eigeninitiative nach und nach mit Ladestationen aus. Allerdings ist auch die wachsende Anzahl an Superchargern heute kaum ausreichend, um völlig sorgenfrei längere Distanzen zurückzulegen. Das sieht auch Formel-E-Fahrer Bruno Senna so, der eigentlich gern privat Elektroauto fahren würde, aber noch zögert.

"Noch fahre ich nicht elektrisch", sagt Senna exklusiv gegenüber 'e-Formel.de'. "Mein Plan war eigentlich, einen Tesla zu kaufen. Aber ich lebe in Südfrankreich, dort fehlt es noch an Ladestationen und der nötigen Infrastruktur", erklärt uns der Mahindra-Pilot im Rahmen des Berlin ePrix.

"In Monaco selbst ist es einfach, sein Auto zu laden. Aber wenn du zum Beispiel nach Mailand oder Monza fahren willst, gibt es nur eine Supercharger-Station Richtung Marseille", spricht Senna die Reichweitenproblematik von Elektroautos an. "Solche Reiseziele werden dadurch also nur schwer zu erreichen sein. Sobald diese Probleme aus der Welt geschafft sind, werde ich ziemlich sicher ein Elektroauto fahren."

Neben Senna haben wir auch Andretti-Pilot Robin Frijns gefragt, ob er privat ein Elektroauto fahren würde. Der Niederländer kann Tesla und Co. im Gegensatz zu seinem Fahrerkollegen Senna nicht viel abgewinnen: "Ich fahre kein Elektroauto und habe auch kein wirkliches Interesse", sagt er uns gegenüber. Frijns schwört nach wie vor auf großen Motoren und brachialen Sound: "Ich bin da eher oldschool."

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