Formel E

Speziallackierung mit mehr japanischer DNA: Nissan freut sich auf Formel-E-Heimrennen in Tokio

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Nissan fährt vor seinem ersten Formel-E-Heimrennen groß auf: Das Unternehmen tritt beim Tokio E-Prix mit einer Speziallackierung an und hat im Messezentrum Tokyo Big Sight ganze acht Tribünen für Mitarbeiter, Gäste und Fans gemietet. In sportlicher Hinsicht will das Team an die beiden Podestplätze anknüpfen, die Oliver Rowland in den letzten beiden Rennen erzielt hat.

"Nissan kommt nach Hause" - das ist die große Message, die der erste und bislang einzige japanische Automobilhersteller in der Formel E vor dem Tokio E-Prix verbreitet. Immerhin liegt der globale Hauptsitz von Nissan weniger als eine Stunde vom Austragungsort entfernt.

Für das erste Formel-E-Rennen in Tokio hat Nissan daher eine Speziallackierung "mir mehr japanischer DNA" vorbereitet, die ausschließlich bei diesem Rennen zum Einsatz kommen wird. Der Kirschblüten-Look wird dabei auf das gesamte Fahrzeug übertragen, dazu steht auf dem Frontflügel "We Love Tokyo", symbolisiert durch ein rotes Herz und den Stadtnamen in japanischen Schriftzeichen. Die Startnummern sind in einem roten Kreis mit weißen Hintergrund angebracht, wie bei der japanischen Flagge. Zusätzlich ist erstmals der Fahrzeugname "Nissan e-4ORCE" seitlich auf dem Auto zu lesen.

Außerdem haben die Japaner 3.000 Mitarbeiter, Fans und Gäste eingeladen, die auf acht Nissan-Tribünen rund um die ganze Strecke untergebracht sein werden. Diese werden nicht nur das erste Formel-E-Rennen in Japan verfolgen können, sondern auch einen 30-minütigen Demonstrationslauf, bei dem das Gen2-Auto von Nissan, der Nissan Leaf Nismo RC Prototyp und der neue Nissan Ariya Nismo auf der Strecke fahren werden.

"Macht es euch bequem, aber nicht zu bequem!"

Gemeinsam mit dem japanischen Modedesigner Jun Nakamura hat Nissan beim Heimrenenn ein besonderes Geschenk für die zehn Konkurrenten vorbereitet: Jedes Team erhält einen maßgeschneiderten Kimono, der von den Farben des jeweiligen Teams inspiriert ist. "Macht es euch bequem, aber nicht zu bequem" lautet das Motto dieser Aktion. Hintergrund ist das Omotenashi, der in der japanischen Kultur tief verwurzelte Glaube, dass Gäste willkommen geheißen werden sollten. Die Kollektion wird auch am Renntag vor Ort ausgestellt.

"Da das Rennen so nahe an unserem globalen Hauptsitz stattfindet, freut sich jeder bei Nissan auf das Event", beschreibt Teamchef Tommaso Volpe. "Die Formel-E-Weltmeisterschaft spielt eine Schlüsselrolle in unserer Elektrifizierungsstrategie. Daher ist es großartig, endlich vor unserem Heimpublikum antreten zu können. Wir haben schon lange von einem E-Prix in Japan geträumt und freuen uns darauf, seit die Serie ihn angekündigt hat!"

"Wir wollen sicherstellen, dass es ein besonderes Ereignis für das gesamte Team, unsere Mitarbeiter und die Fans wird", ergänzt er. "Deshalb haben wir viele besondere Veranstaltungen geplant, mit Fahrzeugdemonstrationen auf der Strecke, unseren Nissan-Tribünen und natürlich einer einmaligen Lackierung für das Rennen. Wir haben sie mit Leidenschaft und Enthusiasmus entworfen, um dieses besondere Ereignis auch während des Rennens zu feiern. Wir hoffen, dass es allen so gut gefällt wie uns!"

Rowland: "Es wird ein großes Rennen für das Team"

"Ich bin sehr glücklich, dass ich mir in São Paulo ein weiteres Podium gesichert habe und möchte diese positive Form auch beim Heimrennen des Teams beibehalten", erklärt Oliver Rowland. "Ich freue mich sehr darauf, in Japan Rennen zu fahren. Es wird ein großes Rennen für das Team, und ich kann es kaum erwarten, da rauszugehen und die Atmosphäre zu erleben!"

"Ich bin natürlich extrem aufgeregt", sagt sein Teamkollege Sacha Fenestraz. "Ich habe einen großen Teil meiner Karriere in Japan verbracht, also wird es großartig sein, dorthin zurückzukehren, und ich kann das Rennen kaum erwarten. Ich weiß, wie toll und verrückt die japanischen Fans sind, das macht es noch spezieller."

"Es ist das erste Mal, dass das Team und die Formel E nach Japan kommen, also freuen wir uns auf all die tolle Unterstützung auf den Tribünen", beschreibt er. "Es wird fast wie ein Heimrennen für mich sein. Die Strecke sieht wirklich interessant aus, also freue ich mich darauf, Rennen zu fahren!"

Das erste Nissan-Heimrennen der Formel-E-Geschichte findet am Samstagmorgen um 7 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt.

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